Michael Beim Kanalzappen fiel mir neulich die Werbung für Raisin Brahms auf, in der der deutsche Komponist Johannes Brahms an einem Klavier wie ein Bulldozer durch die Hauswand an den Frühstückstisch einer amerikanischen Durchschnittsfamilie ranfährt, "Guten Taaag!" schreit, und mit betont deutschem Akzent die Vorzüge des Müslis preist. Ich frage mich, wer und unter welchem Drogeneinfluss auf solche Ideen kommt. Bei näherem Hinsehen ist der Werbespot aber gar nicht vom Müslihersteller Kellog's finanziert, sonder von der Organisation Americans for the Arts , einer gemeinnützigen Organisation zur Förderung der Künste. Egal, lustig ist's, und ein weiterer Meilenstein auf unserer Forschungsreise zum Thema "So sehen die Amerikaner die Deutschen!".
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