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Rundbrief
  Rundbrief Nummer 69  
San Francisco, den 20.08.2007
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Abbildung [1]: Das feststehende Fenster wird vom Balkon aus geputzt.

Angelika Neulich saßen wir mit unseren deutschen Freunden Conny und Roland zusammen, die erst seit letztem Jahr in San Francisco weilen, und kamen auf das Putzen von amerikanischen Fenstern zu sprechen. Nun mag euch das vielleicht etwas absurd vorkommen, aber wir debattierten eine ganze Weile. Denn amerikanische Fenster sind anders gestrickt als deutsche. Sie sind nicht einfach per Hebel nach innen zu öffnen, sondern seitlich aufzuschieben oder, wie aus amerikanischen Fernsehserien bekannt, von unten nach oben. Das macht das Putzen der äußeren Scheiben fast unmöglich. Es sei denn, das Fenster grenzt an eine Feuerleiter oder den Balkon, auf die man sich mit Putzzeug bewaffnet stellen kann.

Abbildung [2]: Michael hängt das Küchenfenster zum Putzen aus.

Es quälte mich anfangs die Frage, wie machen die Amis das? Putzen sie keine Fenster? Kommt der Fensterputzer? Ein amerikanischer Freund klärte uns damals auf. Die Fenster können ausgehängt werden. Zum Putzen werden sie dann auf den Boden gestellt. Das hört sich jetzt genial einfach an, ist es aber nicht, denn unsere Fenster sind zum Beispiel relativ hoch und das Aus- und Einhängen wird zum Jonglierakt. Dann muss man höllisch aufpassen, dass das in der Wohnung herumstehende Fenster nicht umkippt und die Scheibe zerbricht, wie bei uns schon einmal geschehen. In unserer Wohnung kommt noch eine weitere Schwierigkeit hinzu: Wir können nur das aufzuschiebende Fenster aushängen, das andere ist fest installiert. Und da wir nicht in die Statistik "Die meisten Unfälle passieren im Haushalt" eingehen wollen, müssen wir mit allerhand Tricks wie Schrubbern mit ausfahrbaren Teleskopstangen arbeiten. Ihr merkt schon, oft putzen wir unsere Fenster nicht. Nur wenn die Aussicht aus unseren Fenster schon ein Grauschleier trübt, lassen wir uns auf dieses Abenteuer ein.

Irre Gebühren

Abbildung [3]: Die irren Extra-Gebühren auf der Handyrechnung

Michael Mit der in vielen Bundesstaaten erhobenen Verkaufssteuer ist der Amerikaner ja daran gewöhnt, dass Waren mehr kosten als den auf dem Preisschild gedruckten Betrag. Das gilt auch für Restaurants, wo die Speisen in San Francisco tatsächlich etwa 25% mehr kosten als auf der Speisekarte. Richtig, neben 8.5% Steuern kommen noch 15-20% Trinkgeld drauf. Wenn ihr also nur $40 einstecken habt, dürft ihr nur Gerichte im Wert von höchstens $30 bestellen, sonst langt's hinterher nicht mehr für's Trinkgeld und die Bedienung wird böse.

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass viele Firmen dazu übergegangen sind, völlig irre Gebühren und Steuern auf den Rechnungsbetrag aufzuschlagen. Die Handy-Telefongesellschaften sind auch solche Supergauner. In Abbildung 3 seht ihr einen Ausschnitt aus unserer Handyabrechnung vom letzten Jahr. Zwei Handies kosteten etwa $49.

Auf den Grundbetrag kommen aber noch $3.73 "San Francisco City Wireless Utility Users Tax Surchg" hinzu, dann $0.18 "California 911 Tax" und so weiter und so fort. 12 Posten sind es insgesamt und ganze $12.91 werden so auf den Rechnungsbetrag aufgegaunert. Ruckzuck erhöht sich der monatliche Handypreis um 26%!

Sowas mache ich natürlich nicht mit und wir haben vor einiger Zeit auf Prepaid-Handies umgestellt. Ruckzuck fiel unsere Rechnung auf ein Drittel! Natürlich raten die Telefongesellschaften von diesem Verfahren ab, damit sie die Kunden mit mittlerweile üblichen Zweijahresverträgen in Ruhe aussaugen können.

Abbildung [4]: Hotelrechnung mit "Sports Authority Tax".

Aber nicht nur die Telefongesellschaften tricksen, auch die Hotels ergaunern immer mehr Geld von ihren Gästen über versteckte Gebühren. Neulich fuhr ich zu einer Konferenz nach Houston im Bundesstaat Texas und staunte nicht schlecht, als auf der Rechnung absurde Posten wie "Sports Authority Tax" abgeführt wurden. Das Zimmer kostete $114 am Tag. Darauf kamen $6.84 "State Tax", $7.98 "City Tax", $4.56 "Sports Authority Tax". Kein Scherz! So wurden aus $114 ruckzuck $134 am Tag (Abbildung 4).

In der Zeitschrift "Consumer Reports" stand neulich, dass es durchaus üblich ist, dass Hotels ein "Restocking Fee" verlangen, wenn man etwas aus der Minibar holt. Da zahlt man dann nicht nur $5 für eine Handvoll Erdnüsse, sondern auch noch $5 dafür, dass der Kühlschrank wieder aufgefüllt wird! Zum Glück nehme ich grundsätzlich nichts aus der Minibar, lieber fahre ich 10 Kilometer bis zum nächsten Supermarkt.

Abbildung [5]: Abrechnung für ein Mietauto

Ähnliches zeigte sich auf der Abrechnung für das Mietauto: Da es eine Dienstreise war, musste ich zu Firmenkonditionen buchen und bekam glatt ein Auto zum Mondpreis von $44.25 am Tag. Und das für einen Quatschkarren der Marke Mitsubishi Eclipse! Wenn ich privat ein Auto miete, zahle ich nie mehr als $20 pro Tag. Aber nicht genug damit, auch noch absurde Posten wie $1.65 "REIM Reg/Lic" und $3 "CFC" wurden dazugerechnet. Pro Tag!

Ans Ende der Rechnung wurden noch $4.49 für das Flughafenshuttle, $18.40 "Concession Recovery Fee" (wohl eine Flughafengebühr) und $30.37 Steuer addiert, obwohl's in Texas gar keine Verkaufssteuer gibt. Das sind zweifellos alles Gebühren, die der Vermieter irgendwie abführen muss, aber alles auf den ahnungslosen Kunden umzulegen, ist schon leicht verbrecherisch. Übrigens stellte die Autovermietung auch noch ein portables Navigationssystem zur Verfügung, was ich natürlich dankbar annahm. Das böse Erwachen kam dann mit der Rechnung: $10.95 wurden dafür abgezwackt. Pro Tag! Das Gerät kostet neu etwa $350 bei Amazon, also amortisiert es sich schon nach 30 Tagen! Die drei Tage Mietauto kosteten insgesamt $232.81. Das sind $75 am Tag. Wahnsinn. Mehr als dreimal soviel wie ich privat zahlen würde.

Nach meiner Theorie ist das Autovermietungsgeschäft durch gnadenlose Konkurrenz ein Verlustgeschäft geworden und nur mit Gaunermethoden lassen sich noch Gewinne machen. Unter Rundbrief 02/2002 haben wir vor einiger Zeit mal die gängigen Tricks beschrieben, aber das sind natürlich alte Hüte, auf die wir wirklich längst nicht mehr reinfallen. Aber wenn ihr als junge Füchse nach Amerika kommt und ein Auto mieten wollt, solltet ihr euch das unbedingt durchlesen. Sonst lassen die Gauner in den Autovermietungsfirmen die Sektkorken knallen, sobald ihr den Vertrag unterschreibt!

San Francisco Ansichten: Valencia Street

Abbildung [6]: Valencia Street im Stadteil Mission

Angelika Ganz Deutschland scheint im August in San Francisco zu sein, zumindest wenn wir uns auf unsere private Statistik verlassen. Und da wir immer wieder Anfragen bekommen, was in San Francisco sehenswert ist und nicht in jedem Null-Acht-Fünfzehn-Reiseführer steht, stelle ich euch heute einmal die Valencia Street bei uns um die Ecke vor.

Wenn ihr euch in den Outlet-Center und GAP-, Nike- und Levis-Geschäften müde gekauft habt und ein Einkaufserlebnis der anderen Art sucht, macht euch auf in die Valencia Street. In dieser Straße findet ihr dann neben allerlei interessanten Geschäften, die es nicht in jeder Fußgängerzone dieser Welt gibt, auch super Restaurants und Cafes, die einmal nicht Starbucks heißen, gemischt mit dem ganz besonderen San-Francisco-Flair. Nun ist die Valencia Street nicht etwa eine Prachtstraße, die hübsch zur Fußgängerzone für die Heerscharen von Touristen hergerichtet wurde. Ganz im Gegenteil, Autos brausen hin und her, parken in zweiter Reihe oder stellenweise auf dem recht breiten Mittelstreifen und auch Fahrradfahrer zischen auf dem von der Straße abgetrennten Fahrradweg ("bike path") entlang.

Abbildung [7]: Im Club "Elbo Room" wurde schon so manche Band in San Francisco berühmt.

Vor 10 Jahren war die offiziell zum Stadtteil "Mission" gehörende Valencia Street als die Grenze bekannt, bis zu der man nachts unbedenklich spazieren konnte, bevor die etwas wüsteren, manchmal auch recht unsicheren Gegenden des Mission-Viertels begannen. Heutzutage ist die Mission allgemein ein hippes Ausgehviertel und am Freitagabend tanzt der Bär. Auf der Valencia Street öffnen zum Beispiel viele Geschäfte am Freitagabend länger ihre Tore, um dem Strom der Ausgehwütigen in diese Gegend zu locken. Auch die Obdachlosen wissen dies und positionieren sich deshalb auf der Valencia Street. Manche Einheimische trauern ein wenig den Zeiten nach, als die Valencia Street noch vorwiegend aus "Thrift Stores" (Läden, die gebrauchte Waren oft für einen guten Zweck verkaufen), Geschäften für Haushaltsgeräte und Autoreparaturwerkstätten bestand. Einige wenige dieser Geschäfte nennen die Valencia Street aber immer noch ihr zu Hause.

Abbildung [8]: Bei "Paxton Gate" gibt es Skelette zu kaufen.

Wer zur Valencia Street will, fährt am besten mit der U-Bahn (BART) zur 16th Street/Mission und läuft die 16te Straße hoch bis zur Valencia. Und dann geht es immer entlang auf der Valencia Street in Richtung 24th Street. Ein Geschäft, das ihr auf keinen Fall auslassen solltet, ist das "Paxton Gate" (zwischen 19th Street und 20th Street). Mit seinen Skeletten, nicht lebenden bunten Käfern und Schmetterlingen, Fossilien und ausgestopften Tieren erinnert es mich immer an ein Naturkundemuseum. Mit dem Unterschied, dass ihr das Zeug hier auch kaufen könnt.

Abbildung [9]: Fachhändler für Piratenbedarf

Gleich daneben befindet sich der sogenannte Piratenladen (offiziell 826 Valencia). Hier gibt es von Augenklappen, Totenkopfflaggen, Glasaugen alles zu kaufen, was ein guter Pirat heutzutage braucht. Ein riesiger Topf Schweinefett ("Lard"), worauf Piraten angeblich nicht verzichten können, ziert die Mitte des Geschäfts. Dieser Ausflug in die Kindheit, dient dann auch noch einem guten Zweck. Denn alles, was ihr im dem Laden ersteht, kommt der Schreibwerkstatt für Kinder zugute, die sich im hinteren Teil des Ladens befindet. Freiwillige helfen hier Kindern im Alter zwischen 6 und 18 Jahren, ihre Gedanken auf das Papier zu bringen und Freude am Schreiben zu entwickeln. Der bei San Francisco lebende Autor Dave Eggers, der durch seinen teils autobiografischen Roman "A Heartbreaking Work of Staggering Genius" (auf Deutsch erschienen als "Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität") Berühmtheit erlangte, gründete diese gemeinnützige Einrichtung. Mittlerweile gibt es Ableger davon in Los Angeles, Chicago, Seattle, New York, Michigan und Boston.

Abbildung [10]: Der Gebraucht- und Neubücherladen "Dog Eared Books"

Apropos Literatur, auf der Valencia Street gibt es eine stattliche Anzahl von unabhängigen Buchläden, die jede Unterstützung brauchen, um sich gegen die Riesen Amazon, Barnes&Noble und Borders zu behaupten. Stöbert also im "Dog Eared Books" oder "Modern Times Bookstore" und kauft etwas. Im letzteren wird sich jeder Alt-68er zu Hause fühlen. Politische Bücher der linkeren Sparte in Hülle und Fülle. Aber auch andere interessante und ungewöhnliche Bücher stehen in den Regalen. Ich entdeckte im "Modern Times Bookstore" neulich einen Erfahrungsbericht von einer Springkraft ("Dave Roche - On Subbing"), die in unterschiedlichen Sonderschulklassen gearbeitet hatte. Und auch das Buch über Amerikaner, die ihrem Land den Rücken zukehrten und im Ausland ihr Glück versuchen, war spannend zu lesen ("Mark Ehrman - Getting Out"). Eine Deutschland-Auswanderin erfreute sich zum Beispiel darüber, dass Freunde, die sie zum Feiern einlud, auch wirklich erschienen und dass das Essengehen mit Freunden in einem Restaurant sich über Stunden hinziehen kann, ohne dass der Kellner gleich mit der Rechnung angedackelt kommt.

Abbildung [11]: Fachhändler für Filmprops

Aber zurück auf die Valencia Street, im Laden "X-21 Modern" (Valencia und 20th Street) findet ihr nicht nur verrückte Möbel sondern warten auch ungewöhnliche Filmrequisiten auf euch. Michael möchte am liebsten immer die überlebensgroße Superman-Statue erwerben und bei uns in der Wohnung aufstellen. Schräg gegenüber vom "X-21 Modern" befindet sich der kleine Laden "Little Otsu", der auf den ersten Blick wie ein netter Schreibwarenladen erscheint. Aber wir würden uns nicht in San Francisco befinden, wenn hier nur ordinäre Karten und Notizbücher wie in jedem Hallmark-Kartenladen verkauft würden. Im "Little Otsu" sind die Karten aus Altpapier hergestellt oder aus Papier, für das kein Baum gefällt wurde. Die Farben für den Druck basieren häufig auf Soja. Auch T-Shirts gibt es im "Little Otsu". Ortsansässige Kunstgewerbler durch den Verkauf ihrer Produkte im Laden zu unterstützen, gehört zum guten Ton.

Falls ihr auf Designer-Kleidungsstücke steht, die nicht in China, Honduras, Indien oder dergleichen zusammen genäht wurden, geht zum "House of Hengst" (zwischen 20th und 21st Street). Mit den schlichten aber ungewöhnlichen Stücken werdet ihr in jeder deutschen Fußgängerzone auffallen. Die passende Schuhe zum Outfit findet ihr im "Shoe Biz"(877 Valencia Street), die bekannte Marken wie Adidas, Puma und Reebok führen, aber auch bequeme Freizeitschuhe von der Firma Keen, die 2003 in der Bay Area gegründet wurde und mittlerweile ihren Hauptsitz in Portland (Oregon) hat. Wenn ihr auf japanische Designertaschen von Hideo Wakamatsu steht: Der Laden mit der Hausnummer 563 ist der einzige in den USA, der die wunderbar schlichten aber teuren Stücke verkauft.

Eine San Francisco Institution seit 30 Jahren ist das "Good Vibrations" auf der Valencia (Ecke 17th Street). Wer glaubt, dass sich dahinter ein ganz gewöhnlicher Sexshop, der sich in einer schlechten Gegend in der hintersten Ecke versteckt, liegt falsch. Der Laden ist groß und freundlich und richtet sich vor allen Dingen an Frauen. Es werden auch Workshops, bei denen sich alles um Sexualität dreht, angeboten.

Abbildung [13]: Küchengerätegebrauchthändler auf der Valencia Street

Wenn ihr euch dann hungrig gelaufen habt, hängt gleich noch ein Abendessen in der Valencia Street an. Es gibt eine Vielzahl von Restaurants. Und weil ich heute großzügig bin, verrate ich euch unsere persönlichen Lieblingsrestaurants. An erster Stelle steht das Yoyo (16th Street und Valencia), in dem ihr hervorragendes Sushi zu vernünftigen Preisen bekommt. Lustig ist, dass die Inneneinrichtung eher wie in einem typischen amerikanischen Diner als wie in einem japanischen Restaurant aussieht. Die Gäste können Sake schlürfend in einem "Booth" mit roten Bänken sitzen und ihren rohen Fisch genießen. Die Besitzerin vom Yoyo lacht schon immer, wenn wir kommen, weil wir meist Besuch aus Deutschland im Schlepptau haben. In unmittelbarer Nähe befindet sich das "Limon" (zwischen 16th und 17th Street), das peruanisches Essen aufkocht. Es gibt viel Fisch und absolut leckeres Ceviche. Ceviche ist in etwa ein roher Fischsalat, der mit Kräutern, Zitrone oder Limone, Tomaten und Zwiebeln angemacht wird.

Abbildung [14]: 16. Straße nahe Valencia Street

Habt ihr Lust auf thailändisches Essen, geht ihr am besten zum "Osha Thai"(zwischen 19th und 20th Street). Der Laden hat dieses hippe Ambiente. Ihr wisst schon, viel Chrom und Metall und funkige Musik. Die Bedienung ist etwas lahm und abwesend, aber die Suppen sind zum Beispiel super lecker. Außerdem hat das "Osha" durchgehend auf. Spanische Tapas und gute Sangria gibt es etwas abseits von der Valencia auf der 22ten Straße im "Esperpento". Allerdings solltet ihr Knoblauch lieben, wenn ihr dort essen wollt, und am nächsten Tag keinen Termin beim Zahnarzt haben. Im "Last Supper Club" (Valencia und 23rd Street) wartet süditalienische Hausmannskost auf euch. Nach einem Essen dort müssen wir uns schon immer etwas den Hügel hochrollen.

Abbildung [15]: Indische Eisdiele auf der Valencia Street

Und wenn euch nur nach einem Eis auf die Hand zumute ist, schaut bei der "Bombay Ice Creamery" (Nähe der 16th Street) vorbei. Der kleine Laden verkauft exotische Eissorten wie Ingwer, Rose, Feige, Kardamom. Eis ist ziemlich teuer in den USA, aber die Kugeln sind riesig, sodass zumeist eine ausreicht, um pappsatt zu werden. Übrigens sollte man tunlichst vermeiden, Kugeln mit "balls" zu übersetzen, es sei denn ihr wollt euch ein Stirnrunzeln und merkwürdige Blicke einfangen. "Balls" beschreibt nämlich in ausdrucksstarker Umgangssprache zwei Körperteile der männlichen Anatomie. Eiskugel heißt "scoop". Der Eisverkäufer wird euch dann auch noch fragen, ob ihr das Eis in der Waffel ("cone") oder im Becher ("cup") wollt. Na dann, fröhliches Schlemmen.

Deutsch-amerikanisches Sozialversicherungsabkommen

Abbildung [16]: Broschüre der deutschen Rentenversicherung für ausgebüchste Deutsche

Angelika Neulich flatterte uns der jährliche Versicherungsverlauf der deutschen Rentenversicherung ins Haus. Genauer gesagt, das Ganze ging an unsere deutsche Kontaktadresse, denn angeblich schickt die eben erwähnte Behörde solche Sachen nicht ins Ausland. Da ein gewitzter Beamter bei der deutschen Rentenversicherung aber wissen wollte, warum Michael seit zehn Jahren nichts mehr in die deutsche Rentenkasse eingezahlt hat, schickte uns Michaels Mutter die auszufüllenden Formulare nach San Francisco.

Wir schickten sie dann postwendend wieder nach Deutschland, mit dem Hinweis, dass wir in den USA leben und arbeiten und Michael somit Pflichtbeiträge in die amerikanischen Rentenversicherung (hier Social Security genannt) abführt. Prompt kam ein weiterer Brief, der dieses Mal sogar gleich nach San Francisco geschickt wurde. Die deutschen Behörden baten Michael, ihnen zu erlauben, bei der amerikanischen Social Security Administration Auskünfte über Michaels bereits geleisteten Beiträge einzuholen. Der Brief war übrigens erstaunlicherlicherweise sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache abgefasst. Michael schnaubte erst ein wenig ob des Bürokratismus, aber willigte schließlich zum Datenaustausch zwischen beiden Behörden ein.

Warum wollen die Deutschen nun wissen, wieviel Michael bereits in Amerika in die Rentenkasse eingezahlt hat? Das liegt an dem 1979 in Kraft getretenen deutsch-amerikanischen Sozialversicherungsabkommen. Da die staatliche Rentenversicherung eine der wenigen Pflichtversicherungen in den USA ist, konnte ein Abkommen zustande kommen. Das Abkommen regelt, wie deutsche und amerikanische Beitragszeiten für die Rente zusammen gerechnet werden. Allerdings geht es nicht soweit, dass die in Amerika geleisteten Beiträge die spätere deutsche Rente erhöhen. Aber amerikanische Versicherungszeiten können dazu genutzt werden, um deutsche Wartezeiten aufzufüllen. In Deutschland muss man ja bekanntlich mindestens fünf Jahre Beiträge leisten, um einen Rentenanspruch zu erwirken. Wenn aber zum Beispiel Lieschen Müller, nachdem sie schon vier Jahre in München bei Karstadt geschuftet hat, in Amerika ihr Glück versucht, muss sie ihren Traum auf eine deutsche Rente nicht gleich aufgeben. Der Zeitraum, in dem sie in Amerika in die amerikanische Rentenversicherung einzahlt, wird zu den vier deutschen Jahren hinzugerechnet, und nach einem Jahr hat sie ihre fünf Jahre voll und ist bezugsberechtigt.

Da Michael bereits einen deutschen und einen amerikanischen Rentenanspruch erworben hat, wird er also einmal eine deutsche und eine amerikanische Rente bekommen. Wenn die Bevölkerungsentwicklung so weiter geht vielleicht erst mit 90, und viel ist es auch nicht, aber immerhin. Um eine amerikanische Rente zu erhalten, muss man im Schnitt mindestens 10 Jahre in das System eingezahlt haben.

Auch Michael kommt das Abkommen noch zugute, denn für die anderen Wartezeiten im deutschen System von zum Beispiel 35 Jahren (Altersrente für langjährige Versicherte) zählen unsere amerikanischen Jahre mit. Der Ami mag es allerdings nicht, wenn man eine zusätzliche Rente bezieht, für die man nicht in den allgemeinen Social-Security-Topf eingezahlt hat. Er kürzt deswegen ganz frech mit Hilfe der sogenannten "Windfall Elimination Provision" die amerikanische Rente, wenn man nebenbei auch eine deutsche bezieht. "Windfall" bedeutet in etwa "unerwartete Geldeinnahme", ein etwas schieflastiger Begriff, wenn ihr mich fragt. Übrigens gilt die "Windfall Elimination Provision" auch für jeden Amerikaner und hat nichts damit zu tun, dass wir Ausländer sind. Es gibt zum Beispiel Amerikaner, die für Behörden arbeiten und in deren eigene Pensionskassen einzahlen (die amerikanische Post praktizierte dies jahrelang) oder Amerikaner, die einen deutschen Rentenanspruch erworben haben. Auch in diesen Situationen wird gnadenlos der Rotstift angesetzt.

Gay Pride und das rosa Dreieck

Abbildung [17]: Häuserzeile im Castro-Distrikt mit Regenbogenfahne

Angelika Jedes Jahr Ende Juni finden in San Francisco die sogenannten "Gay Pride" Festivitäten statt. Mit Stolz (deshalb der Name "Pride") und farbenfroh feiert sich die Schwulen- und Lesbenbewegung dieser Stadt, und alle feiern fröhlich mit. Die Stadt ist in ein Meer von Regenbogenfahnen (das Symbol der Bewegung) getaucht, und Hotelzimmer sind schwer zu bekommen, weil jeder zur großen Party nach San Francisco reist. Einer der Höhepunkte der Festivitäten ist die Parade am Sonntag, in der geschmückte Wagen, kostümierte Menschen, Aktivisten und Politiker einschließlich des Bürgermeisters von San Francisco durch die Market Street ziehen. Klassiker stellen dabei die "Dykes on Bikes" ("Lesben auf Motorrädern") dar, die traditionell mit ihrem schweren Maschinen, oft oben ohne, die Parade eröffnen. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der "Dyke March", der von lesbischen Frauen für (lesbische) Frauen organisiert wird und mit Bands und Reden im Dolores Park beginnt. Vom Park wird dann ins Castro Viertel marschiert, wo jeder (ungeachtet seiner sexuellen Orientierung) bei der eigentlich nicht ganz offiziellen Party "Pink Saturday" bis spät in die Nacht auf der Castro Street tanzt.

Abbildung [18]: Das rosa Dreieck hoch über der Stadt

Und auch das riesige rosa Dreieck ("pink triangle"), das gut sichtbar auf dem Twin Peaks Hügel der Stadt für einige Tage installiert wird, gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Programms. Das rosa Dreieck, das im Nazideutschland für massive Verfolgung und Diskriminierung von Homosexuellen stand, ist mittlerweile zu einem weiteren positiveren besetzten internationalen Symbol der Schwulenbewegung geworden. Ihr erinnert euch vielleicht aus dem Geschichtsunterricht, dass Homosexuelle das auf den Kopf gestellte Dreieck sichtbar an ihrer Kleidung in den Konzentrationslagern tragen mussten. Das Dreieck auf dem Twin Peaks Hügel soll dafür sorgen, dass historische und heutige Diskriminierungen nicht in Vergessenheit geraten. Dieses Jahr hielt Konsul Rolf Schütte vom deutschen Generalkonsulat in San Francisco die Rede zur jährlichen Eröffnungsfeier der Installation des Dreiecks. Symbolträchtiger konnte es dabei gar nicht mehr zugehen, denn Schütte ist nicht nur deutscher Konsul sondern auch ganz offen homosexuell.

Japanische 1-Dollar-Läden: Ichiban Kan und Daiso

Abbildung [19]: Japanisches Ma-o-am aus dem "Ichiban Kan"-Laden

Michael Auf unseren wöchentlichen Touren durch die kulinarischen Etablissements von San Franciscos Japantown haben wir schon vor Jahren den "Ichiban Kan" entdeckt. Das ist so eine Art "Rudis Reste Rampe", in der fast alles nur einen Dollar kostet, aber eben auf japanisch.

Abbildung [20]: Japanisches Werkzeug

Und Japaner und Deutsche haben mehr gemeinsam als man auf den ersten Blick vermuten würde: Die Liebe zu allerhand Schreibtischschnickschnack zum Beispiel. Aktenordner, teure Filzstifte, Eingang/Ausgangskörbchen für den Schreibtisch -- damit kann der schlampige Amerikaner nichts anfangen, aber in japanischen Büros sieht's offensichtlich genauso aus wie auf deutschen Schreibtischen.

Abbildung [21]: Der japanische Dollar-Store "Ichiban Kan" in Japantown

Neulich habe ich übrigens mal ein Quiz auf dem Internet versucht, und eine Frage suchte nach typischen Kennzeichen einer deutschen Wohnung. Neben offensichtlich irreführenden Vorschlägen wie an der Wand hängenden Lederhosen stand da: Leitzordner im Regal. Und es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren: Das stimmt, das ist typisch deutsch!

So gibt es beim "Ichiban-Kan" neben allerhand Plastikordnern sicher auch zwei Dutzend verschiedene Plastikkörbchen, mit denen man seinen Schreibtisch aufräumen kann. Oder Hotelpantoffeln auf denen "Westin" und "Hilton" steht. Die kosten einen Dollar beim "Ichiban-Kan", und wir nehmen sie immer mit, wenn wir in Billig-Motels nächtigen. Oder japanische Suppenschälchen. Oder japanische Süßigkeiten. In Abbildung 19 seht ihr das japanische Ma-o-am. Schmeckt echt gut!

Abbildung [22]: Der "Daiso"-Laden südlich von San Francisco

Neulich fuhren wir südlich von San Francisco in der "Serramonte Mall" herum und entdeckten durch Zufall ein neues Juwel in diesem hässlichen Vorstadt-Einkaufszentrum: Den japanischen Ein-Dollar-Laden "Daiso". Der "Daiso" ist bestimmt viermal so groß wie der "Ichiban Kan", ein Eldorado für exotische Schnäppchenjäger! Eine Riesenauswahl an Werkzeug, Schreibwaren, Ordnungssystemen, und fast alles kostet $1.50. Sollte eigentlich in jedem Reiseführer stehen!

Geldeintreiber

Abbildung [23]: Wüste Drohungen seitens der Inkassoabteilung.

Michael Obwohl in Amerika ein erstaunlich guter Verbraucherschutz existiert, gibt es hin und wieder schwarze Schafe, die über die Stränge schlagen. So bekam ich eines Tages ein Angebot mit der Post, die Zeitschrift "Fortune" für ein Jahr zum absoluten Schlagerpreis von $10 zu abonnieren. Für solche Schnäppchen bin ich immer zu haben und so schickte ich ruckzuck den Schrieb mit einem Scheck über $10 zurück ans Fortune-Magazin. Ein Jahr lang warf ich die Hefte dann jeden Monat weg. Wer hat schon Zeit, so ein Wirtschaftsgesummse zu lesen! Als dann irgendwann Briefe ankamen, die um Erneuerung des Abos bettelten, ignorierte ich sie genau wie die unzähligen anderen Angebote, die bei uns Tag für Tag im Briefkasten liegen.

Abbildung [24]: Der unscheinbare Verlängerungsvertrag, das Kleingedruckte wurde für den Rundbrief rot markiert.

Bis eines Tages der Drohbrief aus Abbildung 23 ankam. Er stammte von einer wenig vertrauenserweckenden Institution namens "The Billing Center" und drinnen stand "You've left us no other choice" ("Sie lassen uns keine andere Wahl") und es war die Rede davon, dass ich irgendjemandem 10 Dollar schulde. Mit solchen Sachen muss man aufpassen, da sie der amerikanischen Schufa gemeldet werden und den Credit-Report (Rundbrief 05/2004) ruinieren können.

Jemand, der weniger streitsüchtig als ich ist, hätte die 10 Dollar vielleicht in Gottes Namen gezahlt, aber ich hängte mich ans Telefon und ging der Sache auf den Grund. Die Fortune-Schurken hatten dann auch ein schlechtes Gewissen ob dieser rabiaten Gebühreneintreibermethoden und annullierten das Ganze sofort. Es stellte sich heraus, dass in dem ursprünglich mit dem Scheck zurückgeschickten Wisch eine kleingedruckte Klausel stand, nach der sich das Abo automatisch verlängert.

Das ist in Amerika eigentlich unüblich, obwohl in letzter Zeit immer mehr Firmen dazu übergehen und die Kunden mit extragünstigen Konditionen locken. Bislang war es so, dass man Zeitschriftenabos jedes Jahr mit einem Scheck per Post bezahlen konnte, und wenn man den Scheck nicht schickte, kam das Abo automatisch zum Erliegen. Kriegen wir hier bald deutsche Verhältnisse, oder was?

Alviso Taco Truck

Abbildung [25]: Der Taco-Truck in Alviso

Michael Im Zusammenhang mit "Coca Mexicana" habe ich im Rundbrief 10/2006 schon mal darüber berichtet, dass unsere Gruppe mittags öfter mal zu einem sogenannten Taco-Truck fährt, um mexikanische Tacos zu vertilgen. Bei dem Truck handelt es sich um einen Bus mit eingebauter Küche, so einer Art mexikanischer Curry-Wurst-Bude. Auf amerikanisch heißt ein solcher Bus auch scherzhaft "Roach-Coach" (Kakerlaken-Bus) und findet sich meist unweit von Baustellen, damit die hungrigen Bauarbeiter mittags ein billiges aber deftiges Essen zu sich nehmen können. Die Tacos (Tortillas genannte Mais-Pfannenkuchen mit Einlage) gibts mit "Asada" (Rindfleisch), "Pastor" (Schwein a la Dönerfleisch), "Carnitas" (Schwein, gekocht mit Fett und Orangenrinden), "Cabeza" (Backe), "Lengua" (Zunge) und sie kosten jeweils etwa $1.50. Sie sind allerdings so klein, dass man schon so vier oder fünf braucht, um satt zu werden.

Der Truck in Alviso heißt übrigens "El Taco De Oro", also "Der Goldene Maispfannkuchen". Alviso ist ein trübes kleines Städtchen am Rande der Autobahn, das auf Dreck erbaut ist, der in die San-Francisco-Bay geschüttet wurde. Auf Flickr habe ich mal ein Mittagessen am Taco-Truck mit unserer Gruppe festgehalten. Lustigerweise entdeckten wir, dass der Busfahrer, der die Yahoos in der Frühe von der Bahnstation in Mountain View abholt und zum Hauptquartier fährt, mittags einfach mit dem Yahoo-Bus zum Taco-Truck nach Alviso fährt, um sich an den mexikanischen Köstlichkeiten zu laben! In einem der nächsten Rundbriefe werde ich mal eine langatmige Abhandlung darüber schreiben, dass Mexikaner immer mexikanisch essen. Echt wahr!

Garbage Shoot

Abbildung [26]: Ein klassischer Garbage Chute runter zur Mülltonne

Michael Unter der Rubrik "Erfindungen, die den Nobelpreis verdient hätten, aber nie bekamen" stellen wir heute den sogenannten "Garbage Chute" vor. Wer hat nicht schon mal geflucht, als er mitten in der Nacht noch den stinkenden Müll runtertragen musste? In Amerika muss man hierzu nicht die Treppe runter zur Garage oder zum Hof, sondern öffnet einfach eine Klappe, die eine Röhre freilegt, in der der Abfall nach unten saust.

In Abbildung 26 seht ihr eine klassische Implementierung des Systems an unserem Nachbarhaus. Dort ist die Röhre an der Außenwand des Hauses angebracht (wahrscheinlich wurde das Haus 'nachgerüstet') und führt direkt in die klassische Mülltonne hinein, die unten im Hof steht.

Bequemlichkeit wird großgeschrieben in Amerika. So groß, dass unser Wohnungsnachbar oft nicht mal den Weg zur Klappe schafft. Er hängt den Müllbeutel manchmal außen an seine Türklinke, um ihn dann morgens zur Klappe zu tragen. Man glaubt es nicht!

Grüße aus dem Land der faulsten Menschen der Welt:

Angelika und Michael

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Letzte Änderung: 10-Jun-2022