Angelika Im letzten Rundbrief 04/2007 habe ich berichtet, dass San Francisco als erste Stadt Amerikas seine Plastiktüten verbannt hat. Aber San Francisco hat nicht nur beim Thema Umweltschutz die Nase vorn, sondern auch wenn es um soziale Errungenschaften geht. Seit Februar diesen Jahres müssen jedem, der in San Francisco arbeitet, Krankheitstage bezahlt werden. San Francisco ist damit wiederum die erste Stadt Amerikas, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auf lokaler Ebene gesetzlich vorschreibt. Es gibt in Amerika nämlich diesbezüglich keine verbindlichen gesetzlichen Regelungen auf nationaler Ebene. Schätzungen zufolge bekommen fast die Hälfte der Ganztagsbeschäftigten in den USA (laut Presse etwa 57 Millionen) kein Gehalt, wenn sie sich krank melden. Am häufigsten betroffen sind vor allen Dingen Leute, die in Lohnniedrigjobs arbeiten, obwohl diese sich Lohnausfälle natürlich am wenigsten leisten können.
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