05.02.2014 Deutsch English

Krebse kochen in Jordan's Kitchen

Zwei Sterneköche auf der Jagd nach dem Michelin-Stern.
Zwei Sterneköche auf der Jagd nach dem Michelin-Stern.

Angelika Michael ein Geschenk zu machen, ist wirklich nicht einfach, denn er hat die dumme Angewohnheit, sich immer alles selber zu kaufen und dies in der Regel eine Woche vor seinem Geburtstag oder Weihnachten. Bücher liest er mittlerweile fast nur noch elektronisch und auch Musik hört er über "Spotify" oder "Rhapsody", also über Streaming-Dienste und nicht mehr klassisch auf CD. Ich reisse mir dann jedes Mal schier die Haare aus, womit ich ihm denn wohl eine Freude machen könnte und bin mittlerweile dazu übergegangen, ihm Dinge zu schenken, wo wir beide zusammen etwas unternehmen und erleben können.

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Montreal, Kanada

In Montreal spricht man Französisch.
In Montreal spricht man Französisch.

Michael Im Dezember flogen wir nach Kanada. Wir wollten diesmal in den französischsprachigen Teil an der Ostküste und landeten zunächst nach fünf Stunden Flug von San Francisco in Toronto. Kanadische Einwanderungsbeamte gehören nach unserer Erfahrung zu den unfreundlichsten Menschen der Welt und unser Schalterfritze herrschte uns denn auch gleich mit "Was wollen Sie in Kanada?" an. Zum Glück kennen wir uns aus.

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Quebec, Kanada

In Quebec holten wir unser Gepäck wieder vor dem Gepäckwagen an der Spitze des Zuges ab.
In Quebec holten wir unser Gepäck wieder vor dem Gepäckwagen an der Spitze des Zuges ab.

Michael Nach vier Tagen rollten wir unser Gepäck auf eisigen aber teilweise gesalzenen Gehwegen zum etwa einen Kilometer entfernt gelegenen Bahnhof "Gare Central" in Montreal, um ins etwa 250km entfernte Quebec zu fahren. Die Stadt Quebec nennt der Kanadier übrigens "Quebec City", denn sowohl Montreal als auch Quebec City liegen im kanadischen Bundesstaat Quebec. In den vorgebuchten Großraumwagen durfte man keine schweren Koffer mitnehmen, und so gaben wir diese wie am Flughafen vorher bei der Gepäckstelle ab. Allerdings wollte niemand unsere Ausweise sehen oder uns durch irgendwelche Bodyscanner jagen, und der Gepäckmann erlaubte sich sogar einen Scherz, als er sich unsere Pässe schnappte und kurz hinter seinem Rücken versteckte. Schon eine halbe Stunde vor der Abfahrt bestiegen die meisten Fahrgäste den Zug, der zwar nicht sehr schnell fuhr (etwa 100 km/h) aber immerhin eine relativ zügige Internetverbindung per Wifi bot.

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Die Shuttlebusse der Internetfirmen

Das Yahoo-Shuttle macht keinen Hehl daraus, zu welcher Firma es gehört.
Das Yahoo-Shuttle macht keinen Hehl daraus, zu welcher Firma es gehört.

Michael Am Anfang war der Google-Bus. Schon anno 2008 ( Rundbrief 05/2008 ) fuhr der Internetkonzern seine Mitarbeiter zur Arbeit von San Francisco runter ins Silicon Valley. Und schon damals regten sich die Anwohner auf, weil die schweren dunklen Reisebusse in den frühen Morgenstunden durch die kleinen Strässchen in unserem Viertel schaukelten und teilweise 10 Minuten lang mit laufendem Motor in sonst wenig befahrenen Gegenden warteten. Die Internet-Tratschseite allthingsd.com titelte schon im Juli mit "San Francisco May Crack Down on Corporate Shuttle Buses" ("San Francisco könnte bei Firmenshuttles durchgreifen") und spekulierte darüber, ob die Stadt San Francisco den Bussen nicht bald mit neuen Regulierungen zu Leibe rückt.

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Wieder Warten auf den Regen

Könnte wegen Regenmangel bald knapp werden: Leitungswasser Foto: flickr[Joe Cheng|jcheng/11438637]
Könnte wegen Regenmangel bald knapp werden: Leitungswasser Foto: flickr[Joe Cheng|jcheng/11438637]

Angelika Michael gibt immer gern damit an, dass es in San Francisco in der Regel zwischen April und September nicht regnet. Was stimmt. Problematisch ist nur, wenn der Regen dann auch zwischen Oktober und März ausbleibt, besonders wenn dies mehrere Jahre in Folge immer wieder passiert. Wenn euch das als aufmerksamer Rundbriefleser jetzt vielleicht bekannt vorkommt, dann habt ihr ein gutes Gedächtnis, denn 2009 hatten wir schon einmal eine ähnliche Situation ( Rundbrief 03/2009 ).

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Topp-App: Waze

Auf dem Armaturenbrett montiert warnt das iPhone mit der Waze-App vor Blitzampeln und anderen Gefahren.
Auf dem Armaturenbrett montiert warnt das iPhone mit der Waze-App vor Blitzampeln und anderen Gefahren.

Michael Ich habe kürzlich die App "Waze" auf meinem Smartphone installiert und bin begeistert. "Waze" (ausgesprochen wie "Ways") ist eine Art Navi mit sozialer Komponente. Sie weiß nicht nur den Weg von A nach B, sondern kriegt auch mit, wo sich Staus bilden und findet neue Routen, wenn sich mit Umwegen Zeit sparen lässt. Dazu sendet die App ständig die Geschwindigkeit des fahrenden Autos an den Waze-Server, aber auch der Fahrer kann mithelfen: Sieht er einen Unfall oder liegt irgendein Trumm auf der Straße, drückt er ein paar Tasten, und andere Wazer auf der gleichen Strecke kriegen die Meldung auf den Schirm. Der meldende Wazer bekommt dafür Bonuspunkte.

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Letzte Änderung: 29-Jan-2015