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Rundbrief
  Rundbrief Nummer 143  
San Francisco, den 03.05.2022
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Rundbrief


Abbildung [1]: Furchtlose Rundbriefreporter berichten live aus der Kletterhöhle.

Michael In der Zeit "zwischen den Jahren" also Ende Dezember 2021 fuhren wir zwei Stunden Richtung Süden in das kleine Städtchen San Juan Bautista und von dort auf Tagestouren in den von dort eine Stunde entfernten Pinnacles-Nationalpark.

Abbildung [2]: Grandiose Kulisse im Pinnacles-Nationalpark

Zuerst war bei durchwachsenem Wetter mit sogar etwas Regen kaum was los im Park, und wir machten zwei Tage lang Touren ohne nennenswert auf Leute zu stoßen. Am letzten Tag aber sagte der Wetterbericht plötzlich Sonne voraus und es ging dort zu wie am Münchner Stachus. Weil wir erst gegen Mittag ankamen, durften wir nicht einmal mehr am Zugang zur Tour parken. Das angebotene Shuttle, an dessen Haltestelle am Visitor Center Schlangen von Leuten anstanden, war uns zu überfüllt, also latschten wir vom Parkplatz zweimal drei Kilometer zum Wegeingang und zurück. Kein Zuckerschlecken, und im Sommer würde ich diesen Park erst gar nicht aufsuchen, da kriegt man wegen der hereinbrechenden Tagestouristen und Klettererhorden wohl keinen Fuß mehr auf die Erde.

Abbildung [3]: Unter dem großen Stein befindet sich der Höhleneingang.

Als Hauptattraktion neben dem erstaunlichen Bergpanorama des Pinnacles-Nationalparks führen zwei Wanderwege durch richtig tiefe, verwinkelte und zappendustere Höhlen im Berg, die teilweise mit Stufen versehen und leicht begehbar sind, und teilweise eher "primitive" belassen wurden, wie die Oberförsterin im Visitor-Center sich ausdrückte. Selbst bei den gut ausgebauten Höhlen muss sich der Wanderer aber teilweise durch schmale Spalten zwängen oder tief in der Hocke unter Felsüberhängen durchwatscheln. Definitiv nichts für Wanderer, die unter Platzangst leiden.

Abbildung [4]: Angelika entsteigt der Pinnacles-Balconies-Höhle.

Am dritten Tag wagten wir dann den Rundweg, der durch die "primitive" Balcony-Höhle führte, und da es zwar nicht stark aber doch teilweise spürbar regnete, liefen einige Passagen der Höhle mit Wasser voll. Wir standen also vor der Entscheidung, entweder auf dem gleichen Weg zurückzukehren, oder die Zähne zusammenzubeißen, mit unseren Bergschuhen durch knietiefes Wasser zu marschieren und den Rundweg zu machen. Wir trafen auf eine Familie, die ihre Kinder durch die vollgelaufene Höhle getragen hatte, also wussten wir, dass wir zwar nass werden aber doch lebend auf der anderen Seite ankommen würden, und entschieden uns für das kalte Bad.

Abbildung [5]: Der Wanderweg zur Höhle ist nicht von Pappe.

Wir schlotterten nicht schlecht, als wir durch mehrere knietief überflutete Höhlengänge wateten, und uns teilweise, mit den vollgelaufenen Schuhen unter Wasser watend, unter niedrigen Felsen durchducken mussten, aber wir kamen gut am Ausgang an. Dort zogen wir kurz unsere Schuhe aus, wrungen die patschnassen Socken aus, zogen zähneknirschend alles wieder an und wanderten auf dem Rundweg die verbleibenden fünf Kilometer zurück zum Auto. Erinnerungen an meine Bundeswehrzeit wurden wach!

Abbildung [6]: Wegen des Regens waren Teile des Weges unter Wasser.

Für die Höhle hatte ich übrigens eine Stablampe für Autoreparaturen mitgebracht, und die war sehr nützlich, denn in den verwinkelten und völlig vom Tageslicht abgeschnittenen Höhlengängen sieht man sonst die Hand vor Augen nicht. Ein richtiges Abenteuer mit gutem Ausgang! Allerdings, wie gesagt, nur machbar bei richtigem Sauwetter, weil sonst Massen an Tagestouristen den beliebten Nationalpark in einen Rummelplatz verwandeln.

Der wahre amerikanische Führerschein - "Real ID"

Abbildung [7]: Nur echt mit dem Bärensiegel: Die kalifornische Real-ID.

Angelika Die USA kennen ja bekanntlich kein Meldegesetz und auch kein Dokument wie den Personalausweis. Ausweisen muss man sich natürlich trotzdem. Dies geschieht in der Regel mit dem Führerschein, der dadurch nicht nur zum Fahren eines Autos gebraucht wird, sondern auch um zu beweisen, dass man wirklich der ist, der man vorgibt zu sein. Und für die von euch, die besonders aufmerksame Leser sind, und jetzt ins Grübeln kommen, was die armen Menschen machen, die nie gelernt haben, Auto zu fahren, die es erstaunlicherweise auch in den USA gibt, hier ist des Rätsels Lösung: Es gibt die Möglichkeit, einen Führerschein zu beantragen, der nur als Ausweis dient, aber keine Fahrerlaubnis ist.

Führerscheine bereitzustellen liegt in den USA in der Hoheit der Bundesstaaten. Die hatten bis dato recht große Freiheiten wie das Dokument auszusehen hatte bzw. welche Dokumente beizubringen waren, um einen Führerschein zu erhalten. Es gab keine einheitlichen Regeln oder Sicherheitsbestimmungen, die für alle Bundesstaaten galten. Inneramerikanisch reichte aber ein Führerschein aus, um zum Beispiel ins Flugzeug zu steigen. Wenn wir also vor der Pandemie jedes Jahr nach Hawaii flogen, war nur unser normaler kalifornischer Führerschein und kein Reisepass als Ausweisdokument mit im Gepäck.

Dies ändert sich nun aber bald. Ab 3. Mai 2023 braucht jeder Fluggast einen Führerschein mit einheitlich eingebauten Sicherheitsfunktionen, die sogenannte "Real ID", um innerhalb der USA zu fliegen. "Real ID" bedeutet dabei etwas salopp übersetzt "Echtes Ausweispapier". Natürlich kommt auch jeder mit einem gültigen Reisepass auf einen Flug. Allerdings liegt die Anzahl der Amerikaner, die im Besitz eines Passes sind, bei nur 42%, der Rest hat noch nie ein fernes Land bereist. Vor Jahren war diese Zahl übrigens noch deutlich niedriger.

Abbildung [8]: Die Führerscheinstelle DMV stellt die Real-IDs aus.

Der Name "Real ID" leitet sich von dem dazugehörigen Gesetz ab, nämlich vom "Real ID Act", der schon 2005 vom amerikanischen Kongress beschlossen wurde. Ja, ihr habt richtig gelesen, das Gesetz ist schlappe 17 Jahre alt, eine wahrlich schwere Geburt. Nach den Anschlägen am 11. September 2001, in der einige der Terroristen mit ganz normalen amerikanischen Führerscheinen, die sie eigentlich nicht hätten erhalten dürfen, in die später entführten Flugzeuge kamen, empfahl die 9/11 Kommission, die Standards raufzuschrauben und zu vereinheitlichen, wie man in den einzelnen Bundesstaaten an einen Führerschein kommt. Das führte dann zu dem besagten Gesetz im Jahr 2005, das aber viel Kritik erhielt, sowohl aus den konservativen als auch aus den liberalen Lagern. Viele argumentierten, dass durch die Hintertür ein nationales Ausweisdokument eingeführt würde, was für viele Amerikaner ein absolut rotes Tuch ist. Einige Bundesstaaten lehnten es daraufhin zunächst ab, die neuen Anforderungen umzusetzen, und das Einführen der "Real ID" wurde immer wieder verschoben: Von 2008 auf 2009, dann von 2011 auf 2013 und dann schließlich auf Oktober 2020.

Vor dem Stichtag im Oktober 2020 begann schon viele Monate vorher das große Rennen, Real-IDs zu ergattern, zumindest hier in Kalifornien. Denn wenn man das erste Mal eine "Real ID" beantragt, muss man zwingend persönlich bei der Führerscheinbehörde, dem DMV (= Department of Motor Vehicles), erscheinen, was dazu führte, dass es damals keine Termine mehr gab und völliges Chaos bei einer der eh unbeliebtesten Behörden in Amerika herrschte. Der DMV gibt sich zwar mittlerweile modern, und man kann viele Dinge über das Online-Portal erledigen. Allerdings raufte ich mir so manches Mal die Haare, denn es war äußerst umständlich, an das richtige Formular zu gelangen, das man vor dem persönlichen Termin beim DMV aber online ausfüllen sollte, damit der Prozess schneller vonstatten ging. Angeblich konnte der Antragsteller auch schon seine Dokumente hochladen, aber weder Michael noch mir gelang das, und so scannte dann der Angestellte bei unseren Terminen die Dokumente ein. Ich muss gestehen, dass ich inständig hoffe, dass Hacker nicht auf die Idee kommen, die Daten beim DMV zu stehlen, denn ich habe das Vertrauen etwas verloren, dass dort die digitale Sicherheit gewährleistet ist. Ich erhielt meine erste "Real ID" übrigens schon im Dezember 2019. Michael einige Monate später, während die Pandemie an Fahrt aufnahm. Corona war dann auch der Grund, dass der Stichtag noch einmal verschoben wurde, von Oktober 2020 auf jetzt Mai 2023.

Welche einheitlichen Bestimmungen gelten nun aber, um eine "Real ID" zu erhalten? Jeder muss zunächst ein offizielles Dokument vorlegen, das den legalen Namen und das Geburtsdatum bestätigt, wie zum Beispiel eine Geburtsurkunde, einen Pass (amerikanisch, oder von einem anderen Land ausgestellt), oder eine Einbürgerungsurkunde. Weiter braucht man eine amerikanische Sozialversicherungsnummer ("Social Security Number"), sowie zwei Dokumente, die die Wohnadresse plus den Namen enthalten (zum Beispiel Strom- oder Telefonrechnungen, Versicherungsverträge, Mietvertrag, Bankunterlagen). Desweiteren gilt es, nachzuweisen, dass man sich legal im Land aufhält, was der Antragsteller zum Beispiel durch Vorlegen einer Greencard beweisen kann. In Kalifornien können Greencardbesitzer und Bürger mit Arbeits- oder Studentenvisa eine "Real ID" erhalten. Die "Real ID" gilt dann allerdings nur solange, wie das Visum oder die Greencard gültig sind. Einige wenige Bundesstaaten (z.B. Washington) geben die "Real ID" übrigens nur an amerikanische Staatsbürger aus. Das liegt in Washington allerdings daran, dass es an der Grenze zu Kanada liegt und dort der Führerschein auch als Ausweis zum Grenzübertritt nach Kanada taugt, was noch einmal strengere Bestimmungen mit sich bringt.

Abbildung [9]: Einfahrt zum Department of Motor Vehicles

Zu erkennen ist die "Real ID" an dem Stern in der rechten oberen Ecke des Führerscheins. In Kalifornien ist dieser Stern Teil des kalifornischen Bären, der auch die kalifornische Flagge ziert. Man muss übrigens weiterhin keine "Real ID" haben, um in Kalifornien Auto zu fahren, sondern es reicht aus, die alte Standardversion, die immer noch beantragt werden kann, mit sich zu führen. Nur aufs Flugzeug oder in Gebäude wie Gerichte kommt man ab Mai 2023 nicht mehr damit. Dieser Standardführerschein hat keinen Stern in der rechten oberen Ecke, sondern es heißt dort "Federal Limits Apply" in Kalifornien. Somit können Einwanderer ohne gültige Papiere weiterhin einen kalifornischen Führerschein als Fahrerlaubnis erhalten, was seit 2013 durch Gouverneur Jerry Brown erlaubt ist. Die kalifornische "Real ID" hat neben dem Stern und dem Bären auch Merkmale eingebaut, die Fälschungen verhindern sollen.

Alle "Real IDs" müssen maschinenlesbar sein. Auf der kalifornischen ist das Geburtsdatum auf dem Lichtbild eingraviert, sodass die Zahlen leicht erhöht sind. Das Gleiche gilt für die Unterschrift. Beleuchtet man die kalifornische "Real ID" mit ultraviolettem Licht, erscheint die Golden Gate Bridge und der Coit Tower, der sich ebenfalls in San Francisco befindet. Mit bloßem Auge erkennt man diese Wahrzeichen allerdings nicht auf dem Führerschein, was ich ein bisschen schade finde. Jetzt sind wir gespannt, ob der Stichtag im Mai nächsten Jahres endlich eingehalten wird.

Ukraine in Amerika

Abbildung [10]: Michael hat wie immer nur Blödsinn im Kopf.

Angelika Manchmal denke ich mir, dass die Welt komplett verrückt geworden ist. Nachdem wir ein bisschen durchschnaufen konnten bezüglich Corona, versetzt der Angriffskrieg in der Ukraine die Welt erneut in Angst und Schrecken. Oft herrscht ja das Vorurteil, dass Amerikaner außenpolitische Geschehnisse, die weit weg sind, kaum tangieren, aber auch hier ist der Krieg in der Ukraine ständiges Gesprächsthema. Natürlich liegt das auch daran, dass die USA unmittelbar involviert sind, und sowohl ukrainische Flüchtlinge, wenn auch in geringer Anzahl, aufnimmt, als auch Geld und Waffen liefert.

Abbildung [11]: Ein Bewohner unseres Viertel hat aus Solidarität die ukrainische Flagge gehisst.

Außenminister Blinken und Verteidigungsminister Austin sind schon in die Ukraine gereist, um Präsident Selenskyj zu treffen. Letzte Woche machte sich Nancy Pelosi, die immerhin als Sprecherin des Repräsentantenhauses die dritthöchste Position im Land (nach Präsident und Vizepräsidentin) innehat, auf den Weg in die Ukraine. In unserer Nachbarschaft sehen wir viele ukrainische Flaggen im Wind flattern und Friedenstauben in den Fenstern, wobei das wohl auch die Hilflosigkeit widerspiegelt, denn diese Symbole haben doch wenig Einfluss auf das Kriegsgeschehen.

In der Schule versuchen wir stets, mit unseren Schülern die aktuellen Nachrichten zu thematisieren. Dabei nutzen wir oft Videos von der Webseite Flocabulary, die den Schülern im Hip-Hop-Stil aktuelle politische Geschehnisse altersgerecht nahebringt. Jede Woche gibt es den sogenannten "Week in Rap" Rückblick. Die Kinder in meiner Klasse finden diese Videos sehr ansprechend. Ich erinnere mich daran, dass es mich zu meinen Schulzeiten immer furchtbar nervte, wenn aktuelle Geschehnisse unter den den Tisch gekehrt wurden, und wir uns stattdessen mit den alten Römern und Griechen beschäftigten. Eine meiner Schülerinnen war dann auch gleich besorgt, um meine Familie, da sie nach dem Anschauen der Videos richtig feststellte, dass die Ukraine gar nicht soweit weg von Deutschland ist.

Abbildung [12]: Dieser Nachbar unterstützt unter anderem die Ukraine.

Dann gibt es natürlich auch hier diverse Experten, die die Lage in der Ukraine zu verstehen versuchen. Ich schätze ja besonders Masha Gessen, die für den New Yorker schreibt, in Moskau aufgewachsen und als Teenager mit ihrer Familie in die USA ausgewandert ist. Gessen hat mehrere Bücher unter anderem über Putin geschrieben. Auch die Journalistin und Historikerin Anne Applebaum, die für die Zeitschrift "Atlantic" schreibt, kann ich nur empfehlen. Eines ihrer bekanntesten Bücher ist "Roter Hunger: Stalins Krieg gegen die Ukraine".

Aber in den letzten Wochen ging mir immer wieder eine Unterhaltung durch den Kopf, die ich vor über 20 Jahren mit einem Fotografielehrer in der Dunkelkammer der Uni Berkeley Extension führte. Putin war gerade zum Präsidenten gewählt worden, und ich fragte ihn, was er davon hielte, denn ich wusste, dass er ursprünglich aus St. Petersburg stammte. Sein Gesicht verdunkelte sich und er sagte nur, dass er nicht verstehen könne, wie dieser Verbrecher in das Amt gehievt wurde. Er erzählte mir, dass er und seine Familie damals vom KGB verfolgt und bedroht worden waren, weil er, als Fotograf, Menschen auf den Straßen von St. Petersburg aufgenommen hatte. Viele seiner Negative wurden vernichtet. Die Fotos waren dabei nicht mal sehr politisch, sondern eher Momentaufnahmen aus einer Stadt. Wie gern würde ich mich jetzt noch einmal mit ihm über die jetzige Situation unterhalten.

Kat-Diebstahl am hellichten Tag

Abbildung [13]: Am hellichten Tag sägen diese Gestalten von einem Auto den Kat ab.

Michael Wie im letzten Rundbrief 12/2021 berichtet, ist es mittlerweile normal hier in San Francisco, dass Kleinkriminalität von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht mehr verfolgt wird. Neuerdings kriechen Diebe am hellichten Tag unter geparkte Autos, sägen mit einer Akkuflex den Katalysator ab und verkaufen das Teil samt der darin enthaltenen Edelmetalle an halbseidene Schrotthändler. Das Foto in Abbildung 13 hat ein Anwohner geschossen, der die Aktion bemerkte, allerdings rückte die Polizei trotz sofortigem Notruf erst Stunden später an, als die Diebe längst über alle Berge waren. In solchen Fällen legen geschädigte Autobesitzer dann je nach Fahrzeugtyp mehrere tausend Dollar für einen neuen Kat hin, plus nochmal soviel, um den beim rabiaten Absägen am Auspuffsystem entstandenen Schaden zu reparieren. Weitere 400 Dollar kostet es, wenn der Besitzer den Auftrag an die Werkstatt gibt, einen speziell konstruierten Stahlkäfig um den Kat zu schweißen, damit nicht eine Woche später der nächste Kriminelle mit dem gleichen Verfahren den ausgewechselten Kat sofort wieder stiehlt.

Abbildung [14]: Online berichten Bürger über den Diebstahl, aber keiner kümmert sich drum.

Die Diebe wissen, dass es die Polizei hier in San Francisco mittlerweile aufgegeben hat, die Straßen zu patroullieren, und sollten sie durch Zufall Missetäter verhaften, erhebt unser verbrecherfreundlicher Staatsanwalt Boudin keine Anklage, und lässt sie, seiner kaputten politischen Ideologie folgend, sofort wieder frei, denn Personen sind bei der Straftat ja nicht zu Schaden gekommen.

Ein neuer Kat kostet je nach Automarke zwischen 1000 und 3000 Dollar, und einschließlich Arbeitsstunden zahlt ein Geschädigter, beziehungsweise dessen Teilkaskoversicherung, dann schnell mal 4000-5000 Dollar für die Reparatur. Es wird vermutet, dass die Werkstätten teilweise die gestohlenen Kats über dubiose Kanäle zurückkaufen und ahnungslosen Kunden andrehen. Die Diebe bekommen für einen gestohlenen Kat bei zwielichtigen Schrotthändlern nur einen Bruchteil des Originalpreises. Aber mit fünf Minuten Arbeit ein paar hundert Dollar zu verdienen, ohne die Gefahr, für illegale Aktivitäten belangt zu werden, ist für eine zunehmende Zahl Krimineller Anreiz genug. Dass es einmal soweit kommt, dass es bei uns einmal zugehen wird wie im Endzeit-Film "Mad Max", hätte sich wohl vor zehn Jahren auch niemand träumen lassen. Man lernt nie aus.

Corona-Update

Abbildung [15]: Die meisten Kunden in den Läden tragen noch Maske.

Angelika Diese Woche verkündete unser Oberexperte für Infektionskrankheiten, Dr. Anthony Fauci, dass wir in den USA die akute Phase der Pandemie hinter uns hätten. Dann hoffen wir mal, dass das so bleibt. Nach den Feiertagen im Dezember erreichte uns die Omikronvariante mit voller Wucht in San Francisco und Umgebung. An der Schule hatte das zur Folge, dass wir einen sehr hohen Krankenstand unter den Mitarbeitern im Januar hatten und mit extrem wenig Personal den Schulbetrieb aufrecht erhielten. Obwohl die Quarantäne nur noch bei 5 Tagen liegt, wenn man positiv testet und geimpft ist, gingen wir dennoch auf dem Zahnfleisch.

Abbildung [16]: Beim Drogeriemarkt Walgreens wird das Tragen einer Maske nur noch empfohlen.

Wir sind ja eine sehr kleine Schule und arbeiten mit schwierigen Kindern. Schon wenn ein Mitarbeiter fehlt, spüren wir das deutlich. Auch fühlte ich mich, als hätte ich ein Teststäbchen im Dauerzustand in der Nase, weil ich stets im engen Kontakt mit positiven Personen war. Wie durch ein Wunder wurde ich nicht infiziert. Ich habe keine Ahnung warum. Vielleicht hat mein eisernes FFP2-Maske-Tragen geholfen. Mittlerweile ist die Omikronwelle abgeebbt, aber wie das bei Wellen so ist, kommt sicher bald die nächste, denn auch in San Francisco und in unserer Schule ist das Maskenmandat gefallen. Nur noch in wenigen Ausnahmen müssen wir Maske tragen, und zwar in Arztpraxen, Krankenhäusern, Altenheimen, Obdachlosenasylen und Gefängnissen.

Natürlich kann jeder weiterhin freiwillig Maske tragen, und hier in San Francisco sieht man nur wenige Menschen ohne Maske in Geschäften. Ich trage in der Schule auch noch die meiste Zeit Maske, obwohl fast keiner der Schüler und Mitarbeiter das mehr tut. Bis dato mussten wir auch noch in öffentlichen Verkehrsmitteln zwingend eine Maske tragen. Jetzt ist die Lage etwas komplizierter, nachdem eine Bundesrichterin ("federal judge") in Florida vor circa zwei Wochen das nationale Maskenmandat für Transportmittel, also Busse, U-Bahn, Flugzeug in den USA aufgehoben hat. Nun bestimmen die einzelnen Kommunen bzw. Transportunternehmen selbst, was für ihre Transportmittel gilt. In San Francisco hat das zu der Absurdität geführt, dass Masken in der BART (der U-Bahn in San Francisco) Pflicht sind, in Bussen und Straßenbahnen aber nicht, denn dafür ist die Muni, ein anderes Verkehrsunternehmen, zuständig.

Abbildung [17]: In der Muni-Straßenbahn darf man ohne Maske fahren.

Mittlerweile haben auch viele Tech-Unternehmen im Silicon Valley wieder ihre Mitarbeiter aus dem Home Office zurück ins Büro beordert, was deutlich am zunehmenden Verkehr zu spüren ist. Auch Michael musste nach über zwei Jahren wieder ins Büro. Allerdings geht das bei ihm in kleinen Schritten vor sich. Zunächst musste er Mitte April einen Tag in der Firma arbeiten. Mittlerweile ist er bei zwei Tagen angelangt, und in der nächsten Phase geht dies auf drei Tage hoch. Da es den meisten Mitarbeitern aber gefällt, von zuhause aus zu arbeiten, wird dies weiterhin an zwei Tagen in der Woche erlaubt sein. Michael grummelte natürlich etwas, als er wieder los musste, denn für ihn ist das Arbeiten im Home Office ja das Nonplusultra, und es hätte für ihn diesbezüglich immer so weitergehen können.

Ooni Pizzaofen

Abbildung [18]: Der gasgetriebene Ooni-Ofen in Aktion auf dem Balkon.

Michael Wie ihr euch vielleicht erinnert, habe ich im letzten Rundbrief über spezielle Utensilien zur häuslichen Zubereitung von Spitzenpizza mit Restaurant-Qualitätssiegel berichtet, und dabei nebenbei den gasbefeuerten Miniofen von Ooni erwähnt. Und zack! hat mir Angelika so ein Tail zu Weihnachten geschenkt. Es sollte eigentlich eine Überraschung sein. Angelika hatte allerdings nicht bedacht, dass die Bewohner unseres Mietshauses mittlerweile aufpassen wie die Luchse, damit angelieferte Pakete nicht sofort geklaut werden. Kaum hatte der Paketdienst den Riesenkarton unten in der Lobby abgestellt, dauerte es keine fünf Minuten, bis unsere Nachbarin mir eine SMS schickte: "Hey, unten wurde eben ein Pizzaofen für Angelika angeliefert!" Ich habe mich trotzdem gefreut.

Abbildung [19]: Die Pizza aus dem Ooni-Ofen hat Restaurantqualität.

Nach Weihnachten schloss ich das Gerät sogleich an die Propangasflasche unseres Grills auf dem Balkon an, gab eine halbe Stunde lang Vollgas, bis das Infrarotthermometer aus meiner Werkzeugsammlung 750F (400 Grad Celsius) anzeigte, und dann schob ich eine handgeformte hauchdünne Pizza mit einem Belag aus Mozarella, Don-Peppino-Tomatensauce, Zwiebeln und Sardellen mit Hilfe eines großen Schiebers in die Öffnung, auf die im Ofen liegende Keramikplatte. Nach 30 Sekunden muss man die Pizza wieder mit dem Schieber rausholen, schnell drehen, und nochmals 30 Sekunden reinschieben, dann ist sie fertig. Schmeckte großartig! Erst die hohe Temperatur des Pizzaofens erzeugt diesen typischen Pizzeria-Geschmack, der ganz anders ist als der einer im heimischen Ofen gebackenen Pizza. Man muss nur aufpassen, dass der Teig bei den hohen Temperaturen nicht verkokelt oder gleich das Haus abbrennt, aber ich habe ja inzwischen genügend Erfahrung gesammelt, was das Handtieren mit einer klebrigen, dünnen Teigschicht in gefährlichen Geräten unter Extremtemperaturen betrifft. Topp-Produkt!

Rutschen mit Kartoffelsack

Abbildung [20]: Mit untergelegtem Kartoffelsack ist die Rutsche in Bernal Heights sogar brauchbar.

Michael Als Geheimtipp gilt in San Francisco eine sicher hundert Meter lange Treppe im hügeligen Stadtteil Bernal Heights namens "Esmeralda Stairs", in die zwischen zwei Absätzen eine Rutsche eingebaut ist. Ohne Schmarrn, das Teil ist zehn Meter lang, und ist so stabil aus Stahl gebaut, dass ich nach eingehender Inspektion zum Schluss kam, dass sie nicht nicht nur die tobenden Kinder, für die sie gebaut wurde, aushält, sondern auch Erwachsene meiner Statur. Nun habe ich zwar noch nie jemand, der älter als 10 Jahre ist, dort rutschen sehen, aber das heißt ja nichts.

Abbildung [21]: Für 4 Kartoffelsäcke hat Michael auf Ebay schlappe 16 Dollar bezahlt.

Bei meinen ersten paar Rutschversuchen stellte sich allerdings heraus, dass der Rutschenstahl trotz blankgewienerter Oberfläche mit dem Baumwollstoff meines Hosenbodens zuviel Reibung erzeugte, und statt zu einer rasanten Abfahrt zu beschleunigen, kam ich sofort ins Stocken und musste sogar nachschieben, um nicht stecken zu bleiben. Wieder zuhause fiel mir dann ein, dass wir als Kinder in Augsburgs Freizeitpark Ziegelstadel die Riesenrutsche immer auf Kartoffelsäcken runtergesaust sind. Da man aber heutzutage als urbaner Einwohner einer amerikanischen Großstadt keine Kartoffelsäcke mehr vorrätig hat, bestellte ich kurzerhand auf Ebay einen Viererpack sogenannter "burlap sacks", wie man dazu auf Englisch sagt.

Abbildung [22]: Lage der Esmeralda-Rutsche im Stadtteil Bernal Heights.

Nachdem das Paket mit der Bestellung endlich eingetroffen war, machten wir uns an einem Sonntagmorgen nach Bernal Heights auf, stellten sicher, dass keine Kinder in der Nähe waren, und schritten dann zur todesmutigen Durchführung des Experiments. Ich war mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, wie stark die reibungsfreie Beschleunigung mich nach unten katapultieren würde, und behielt vorsichtshalber meine Jacke an, um Abschürfungen vorzubeugen. Außerdem verfüge ich bekanntlich aufgrund langjähriger Kampfsporterfahrung über katzenartige Reflexe! Angelika befürchtete allerdings, ich würde in der Notfallaufnahme landen, erklärte sich aber nach einigem Zureden dennoch bereit, das Ganze zu filmen. Und, siehe da, es ging zügig abwärts, gerade schnell genug! Auch Angelika wagte die Fahrt, und beide Rundbriefreporter überstanden das Experiment ohne Verletzungen!

Endlich verständlich: Demokratisch, liberal, und progressiv

Abbildung [23]: "Liberaler" Lifestyle in San Franciscos Tenderloin

Michael Wenn es um politische Denkrichtungen geht, verwenden Amerikaner Begriffe, die oft das genaue Gegenteil von dem meinen, was die wörtliche Übersetzung ins Deutsche bedeuten würde, und deswegen bringe ich heute einmal Licht ins Dunkel. Erstmal das Zwei-Parteien-System, man ist entweder "Democrat" oder "Republican". Einen "Grünen", einen "Liberalen", einen "Linken" oder einen AfDler gibt es nicht, 99% aller Denkrichtungen finden ihre Heimat in einer dieser beiden Gruppierungen.

Die Übersetzung in "Demokraten" und "Republikaner" ist aber allein schon deswegen bedenklich, weil beide Parteien demokratisch sind und der Vergleich der "Republicans" mit der in den Achtzigern in Deutschland in Mode gekommenen Rechtspartei "Die Republikaner" nicht korrekt ist. Aber belassen wir es einmal dabei. Außerdem gibt es natürlich Nuancen innerhalb dieser beiden Einheitsparteien, so ist der amtierende Präsident Biden eher mitte-rechts bei den Demokraten und Sozialist Sanders weit links. Das führt dazu, dass Biden innerhalb seiner eigenen Partei von jungen Radikalen laufend dafür kritisiert wird, nicht radikal genug zu sein. Bei den Republikanern war früher John McCain einer der Moderaten, und Ex-Präsident Trump weit rechts. Seit Obama (demokratischer) Präsident war, und besonders seit Trump (republikanischer) Präsident war, muss man moderate Republikaner allerdings mit der Lupe suchen, denn die Partei hat sich stark radikalisiert. Diese beidseitige Radikalisierung der beiden Parteien hat zur Folge, dass es zwischen Demokraten und Republikanern heutzutage praktisch keine Zusammenarbeit mehr gibt. Schlagen die einen was vor, torpedieren es die anderen reflexartig.

Abbildung [24]: "Progressiver" Haushalt in Noe Valley.

Ein amerikanischer "Democrat" ist politisch etwa bei der SPD angesiedelt: Er unterstützt Gewerkschaften, möchte die Reichen verschärft besteuern, Geringverdienern mit staatlichen Mitteln unter die Arme greifen, ein Waffenverbot durchsetzen, und ist generell dafür, dass der Staat die Dinge in die Hand nimmt und mittels aktiver Gesetzgebung lenkt. "Democrats" werden nicht müde zu behaupten, dass alle "Republicans" hinterwältlerische Idioten sind (fast alle Staaten in der Mitte der USA, also abseits der Küstenregionen, sind in republikanischer Hand) und möchten, dass das Electoral College (das komplizierte amerikanische Wahlsystem, nachdem die Staaten Wahlmänner abstellen, was den kleineren Bundesstaaten mehr Einfluss gibt als rein nach Wählerstimmen) abgeschafft wird. Das würde auf Jahrzehnte demokratische Präsidenten garantieren.

Ein "Republican" ist dagegen etwas rechts von der CDU angesiedelt, wirtschaftlich nahe der FDP, also arbeitgeberfreundlich. Steuern möchte er möglichst keine erheben, denn der Staat sollte einen möglichst schlanken Apparat betreiben, der sich nur in Ausnahmefällen in die freie Wirtschaft einmischt. Waffen bleiben, wie von der Konstitution vorgesehen, erlaubt. Republikaner zeigen mit dem Finger auf Mega-Großstädte der USA, wie New York City, Chicago oder Los Angeles, die allesamt in demokratischer Hand sind und mit hoher Kriminalität, Arbeitslosigkeit und genereller Verlotterung der Gesellschaft kämpfen. Da Demokraten-Wähler den Republikanern zahlenmäßig überlegen sind, weil die dichtbesiedelten Küstenstaaten fast alle demokratisch regiert werden, soll das komplizierte Wahlsystem bleiben.

Nun noch zu "liberal". Wer in Deutschland "liberal" sagt, meint automatisch FDP, weil das die liberale Partei ist, im Sinne von "Freiheit des Individuums" und "Wirtschaft mal machen lassen". In Amerika bedeutet es so ziemlich das Gegenteil davon, da ist ein "Liberal" eine Person, die sich nicht einmischt, wenn andere Leute fragwürdige Dinge tun. Wenn jemand zum Beispiel auf einem Online-Portal berichtet, bei ihm sei eingebrochen und sein Laptop geklaut worden, gibt es immer einen "Liberal", der Mitleid mit dem armen Einbrecher hat, der sich anscheinend keinen eigenen Laptop kaufen kann. Ich kenne "Liberals", die sind so extrem, dass sie sich aufs Finden von Ausreden spezialisiert haben, und nicht müde werden zu begründen, warum es okay ist, dass Gesetzesbrecher Gesetze brechen. Sie werden sehr kreativ dabei und ziehen ihre Kinder konfliktfrei zu verlotterten Gestalten heran, denen keine Grenzen aufgezeigt werden. Das gilt beileibe nicht für alle, aber die Tendenz dazu besteht.

Ein "Progressive" ist nun noch eine Unterform des "Liberal", denn der "Progressive" möchte die Dinge radikal ändern, mit dem Mantra, dass Staat und Polizei bisher alles falsch gemacht haben und es Zeit ist für einen neuen Ansatz, was im allgemeinen heißt, dass der Staat sich nicht mehr mit Polizei oder Strafen einmischen darf, denn das führt ja nur zu Zwist und Zorn und unangenehmen Situationen. Dass das Fehlen staatlichen Drucks auf Missetäter unter Umständen zu mehr Kriminalität führt, sieht der Progressive nicht so. Dass mit nach dem Gießkannenprinzip ausgeteilten Geld die Motivation der Leute schwindet, für sich selbst zu sorgen, ist unbekannt. Dass er mit irren politischen Programmen normale Wähler vor den Kopf stößt, die am Ende die Rechnung mit ihren Steuern zahlen, ist ihm wurscht. Die in Amerika ausgeprägten sozialen Unterschiede sind nach Ansicht der "Progressives" der Ursprung allen Übels.

Ironischerweise sind "Progressives" aufgrund der Immobilien-Blase in San Francisco oft zu wohlhabenden Bürgern aufgestiegene Hippies. Das führt mich abschließend zu dem Begriff "Champagne-Socialist". Das ist einer, der sich (angeblich) für den kleinen Mann und für's öffentliche Schulsystem starkmacht, aber seine Kinder auf die Privatschule schickt, denn sie sollen ja was lernen. Unser Gouverneur Gavin Newsom ist so einer, und im Hippieviertel Bernal Heights wohnen praktisch lauter solche Gestalten. Na, jetzt wisst ihr Bescheid, falls mal wieder einer dieser Begriffe fällt!

Grüße aus San Francisco:

Angelika und Michael

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Letzte Änderung: 10-Jun-2022