(Angelika) Einer der unschlagbaren Vorzüge von San Francisco ist seine Lage. Wo andere Leute Urlaub machen und sich dafür stundenlang ins Flugzeug setzen, brausen wir in ein paar Stündchen mit dem Auto hin. Kalifornien zeichnet sich bekanntlich durch seine Größe und Vielfalt aus und viele Touristen schaffen es zeitlich nicht, von den klassischen Routen abzuweichen. So fahren die meisten den als Traumstraße Amerikas bekannten "Highway 1" von San Francisco aus in Richtung Süden die Küste entlang, was natürlich nicht zu verachten ist, vernachlässigen aber sträflich die Nordküste. Das darf meinethalben auch ruhig so bleiben, schließlich wollen wir bei unseren Ausflügen nicht hinter Autokolonnen herschleichen. Der Streckenabschnitt zwischen San Francisco und Eureka lässt mein Herz auf jeden Fall höher schlagen. Es gibt nichts Schöneres, als an einem lauschigen Sonnentag die kurvenreiche Strecke zu fahren und die atemberaubenden Ausblicke auf den glitzernden Pazifik zu genießen. Der Norden ist rauer, vielleicht auch ein wenig verschlafener und man trifft verstärkt die Kategorie Menschen, die ich gerne als Seebären bezeichne. Da fühlt sich meine norddeutsche Seele wohl. Seufz!
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