15.12.1996 Deutsch English

Ab nach San Francisco, Kalifornien

San Francisco, Kalifornien mit der Golden Gate Bridge
San Francisco, Kalifornien mit der Golden Gate Bridge

(Angelika) Ja, und dann geht noch ein ganz großer Traum für uns in Erfüllung: Wir werden für einige Zeit in San Francisco leben. Geplant haben wir, zwei bis drei Jahre zu bleiben. Viele fragen uns immer wieder, wie es dazu gekommen ist, dass Michael ein Stellenangebot in San Francisco erhalten hat, und da diese Geschichte fast ein wenig abenteuerlich ist, schreibe ich sie schnell noch einmal auf. Wer sie schon kennt, überspringt einfach den nächsten Absatz.

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Arbeit für Angelika?

Michael kauft im Costco-Supermarkt, was er zum Leben braucht: Einen Fernseher, Klopapier und Bier.
Michael kauft im Costco-Supermarkt, was er zum Leben braucht: Einen Fernseher, Klopapier und Bier.

(Angelika) Was mich betrifft, so werde ich ersteinmal nicht arbeiten dürfen. Die Amerikaner sind sehr, sehr streng mit ihren Arbeitsgenehmigungen und ich habe nur ein Begleitvisum (Michael nennt es das "Rockzipfelvisum".) erhalten. Falls ich vor Ort und Stelle ein Stellenangebot erhalten sollte, muss der Arbeitgeber nachweisen, dass ich keinem Amerikaner die Stelle wegnehme, was praktisch bedeutet, dass man einen Rechtsanwalt beauftragen muss, um die Arbeitsgenehmigung zu erwirken. Ob eine Einrichtung diese Mühen und Kosten auf sich nimmt, ist fraglich; der soziale Bereich schwimmt ja bekanntlich nicht im Geld. So habe ich mir vorgenommen, verschiedene Praktika unentgeldlich abzuleisten, was natürlich erlaubt ist.

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Die Wohnung

Die Umzugskiste wird eingeladen. Zwei Monate später wird sie in San Francisco auftauchen. Das Unternehmen Forster in München können wir nur empfehlen, die sind Weltklasse.
Die Umzugskiste wird eingeladen. Zwei Monate später wird sie in San Francisco auftauchen. Das Unternehmen Forster in München können wir nur empfehlen, die sind Weltklasse.

(Angelika) Michael hat übrigens in San Francisco schon eine Wohnung gefunden. Die Wohnungen in der Stadt sind recht teuer, aber wir haben uns trotzdem dafür entschieden, dort zu wohnen, wo das Leben tobt. Wären wir in die Vorstädte gezogen, hätten wir auf jeden Fall zwei Autos gebraucht, und ich wäre unter Umständen sehr isoliert gewesen, da ich ja nicht arbeite. In Amerika ist ein weiteres Problem, dass man für die Sicherheit der Gegend zahlen muss, d.h. eine Wohnung in einer sicheren Wohngegend ist entsprechend teuer. Das Problem stellt sich natürlich in der Stadt mehr als in ländlichen amerikanischen Gegenden.

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Letzte Änderung: 25-May-2024