(Angelika) Gemeinnützige Einrichtungen hoffen, dass viele sich ein Herz fassen und das Geld gleich wieder für einen guten Zweck spenden -- auch das "Tenderloin Childcare Center", in dem ich nach wie vor zweimal wöchentlich ehrenamtlich tätig bin, veröffentlichte Spendenaufrufe in verschiedenen Zeitungen. Und jetzt kommt es. Tata!!! Das Aufmacher-Foto für diese Aufrufe, das ein Kind des Childcare Centers zeigt, habe ich persönlich aufgenommen, entwickelt und vergrößert! Und das kam so: Die Leiterin des Dachverbandes des Tenderloin Childcare Centers war ganz begeistert von den Fotos, die ich immer von den Kindern mache, und wollte die Büroräume des Dachverbandes damit schmücken. Also spendete ich fünf meiner Schwarz-Weiß-Bilder und fünf Farbbilder. Diese Fotos gefielen wiederum der Mitarbeiterin, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, so gut, dass sie mich fragte, ob ich einverstanden wäre, wenn sie meine Fotos für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutze, d.h. für Broschüren, Anzeigen etc. Ich stimmte dem natürlich postwendend zu.
Vor einigen Wochen sagte dann eine Medienfirma zu, das Design der Anzeige kostenlos (das heißt hier übrigens "pro bono") zu gestalten. Ende Juli schlug ich den "Bay Guardian" auf und auf Seite 41 strahlte mir ein Werk meiner fotografischen Ambitionen entgegen. Bei dem "Bay Guardian" handelt es sich um eine kostenlose wöchentliche lokale Zeitung, die in San Francisco sehr beliebt ist, da sie nicht nur über Veranstaltungen, Restaurants etc. berichtet, sondern auch sehr kritisch die Dinge beleuchtet, die in der Stadt vorgehen. Die Ausgabe, in der mein Foto erschienen ist, hatte den Titel "Best of the Bay" und ist besonders begehrt. Einmal im Jahr veröffentlicht der "Bay Guardian" nämlich, welches die besten und beliebtesten Restaurants, Cafes, Parks, Ausflugziele, Strände, Kinos usw. usw. sind. Dabei kommen sowohl die Leser zu Wort als auch die Mitarbeiter des Bay Guardians. Die Woche darauf bewunderte ich mein Foto samt Anzeige in der "San Francisco Business Times". Diese Zeitung erscheint ebenfalls wöchentlich und man findet sie an den diversen Zeitungsständen in San Francisco. In Abbildung 1 seht ihr die Anzeige, und auch auf der offiziellen Webpage des Dachverbandes (www.compass-s.f.org) gibt es sie zu sehen. Ganz unten links seitlich im Kleingedruckten findet ihr auch meinen Namen. Jaja, ich gebe zu, dass man fast eine Lupe braucht, um ihn lesen zu können. In der abgedruckten Anzeige ist er allerdings besser zu entziffern.