Michael In Kalifornien und den meisten anderen Bundesstaaten stellt die Polizei ja bekanntlich nicht einfach Radarfallen auf, um dann gierig per Post reihenweise Zahlungsbescheide zu verschicken. Der Polizist, der die Radarmessung vornimmt, schaltet vielmehr beherzt die Lichtorgel seines Ford "Crown Victoria" mit Sirene an, läßt den Motor aufheulen und hetzt dem Raser nach, um ihn zum Anhalten zu zwingen. Hält der Raser dann rechts auf dem Seitenstreifen an, stellt der Polizist sein Auto kurz dahinter ab, steigt aus, kommt üblicherweise ans Beifahrerfenster und fragt nach "License and Registration", also Führerschein und Fahrzeugpapieren. Tipp: Nie den Führerschein daheim vergessen. Kann man ihn nicht vorzeigen, darf der Polizist den Wagen sofort abschleppen lassen! Wird er allerdings nur in Ausnahmefällen tun, denn falls sich nachher herausstellt, dass das Fahrzeug von einem rechtmäßigen Führerscheinbesitzer gesteuert wurde, muss das Polizeipräsidium die Kosten erstatten. Nachdem der Polizist den Fahrer identifiziert hat, stellt der Herr in Uniform dann in einem etwa 15-minütigen Prozess Fragen und füllt mit der Hand ein "Ticket"-Formular aus.
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