26.05.2003 Deutsch English

Kritik an Israel

Abbildung [1]: Rainbow Groceries verkauft keine israelischen Produkte mehr

(Michael) Übrigens wundert es mich, dass die amerikanische Armee die Jugend im Fernsehen mit reißerischen Werbespots verblenden darf, (siehe Rundbrief 03/2002), ohne auf die Risiken und Nebenwirkungen militärischer Tätigkeit hinzuweisen.

Ich wäre stark dafür, am Schluss derartiger Spots zumindest Kleingedrucktes vorzuschreiben, in dem formell etwas steht wie "Auch wenn das alles sehr toll aussieht, besteht doch die Möglichkeit, dass Sie tot im Plastiksack heimfahren" -- ähnlich wie die Zigarettenhersteller heutzutage mit der Wahrheit heraussrücken, damit hinterher keiner klagen kann.

Auf der Demo wurde von den radikalen Linken interessanterweise immer wieder Amerikas Unterstützung Israels scharf kritisiert. Und, wir glaubten unseren Ohren nicht zu trauen, ein paarmal hoben die Redner lobend hervor, dass ein alternativer Lebensmittelladen namens "Rainbow Groceries" aus Protest alle israelischen Produkte aus seinen Regalen verbannt hat. Auch dementsprechende Autoaufkleber sieht man immer häufiger, "Stop Israel's Apartheid", oder dergleichen, aber meist auf eher minderwertigen Karossen, die typischerweise von einem politisch eher links eingestellten Personenkreis gelenkt werden. So schließt sich der Kreis zwischen Möllemann und Kommunismus -- only in America!


 
 
Impressum
Letzte Änderung: 14-Aug-2024