Weihnachten 2014   Angelika Auch dieses Jahr stand Weihnachten zu schnell vor der Tür und ihr werdet stöhnen: "Was schon wieder ein Rundbrief? Ich habe den anderen noch gar nicht gelesen!" Aber mit der Tradition des Weihnachtsrundbriefs will ich nicht brechen und über die Feiertage ist ja vielleicht ein wenig Zeit zum Lesen zwischen Verwandtenbesuch und Weihnachtsbraten. ...
Fahrradklau und Wiederkehr   Michael In letzter Zeit mehren sich die Einbrüche in unserer Gegend, wie man im Internet hautnah auf Nextdoor (Rundbrief 09/2014) erfährt. Vor einem guten halben Jahr hat's auch uns erwischt, denn da hatte jemand das Schloss unserer Parkgarage aufgeknackt und mein Fahrrad entwendet. Da ich schon wusste, dass sich nachts allerhand zwielichtige Gestalten herumtreiben, ...
Steigende Kleinkriminalität   Michael Die Bürger teilen sich in zwei Lager: Wärend die eine Seite die steigende Kriminalität nicht so schlimm findet, regt sich die andere auf, wenn Penner ihre auf dem Gehweg vor ihrem Haus eingetopften Pflanzen klauen und ans nächstgelegene Pflanzenparadies verhökern. Neulich wurde sogar einer auf frischer Tat von einer am Hauseingang angebrachten Spotcam gefilmt (Abbildung (#5))! ...
Sintflutartige Regenfälle   Angelika Letzten Donnerstag bescherte uns der Wettergott so heftige Regenfälle, dass in San Francisco und Umgebung Land unter angesagt war. Nun brauchen wir in Kalifornien ja wegen der anhaltenden Dürreperiode dringend den Regen, aber da die Erde sozusagen knochentrocken ist, versickert nichts im Boden und es kommt bei starkem, anhaltenden Regen gleich zu Überschwemmungen. Die völlig veraltete Infrastruktur mit nur schlecht ausgebesserten Straßen ...
Endlosbaustellen   Michael Irgendwas stimmt auf amerikanischen Baustellen nicht. Egal, ob es ein Riesenprojekt wie die Bay Bridge ist oder die Renovierung einer Bruchbude um die Ecke: Alles zieht sich jahrelang hin. Anscheinend gibt es für den Bauherrn keine bezahlbare Möglichkeit, vertraglich abzusichern, dass ein Gebäude zu einem vorher gesetzten Termin beziehbar ist. Nach meinen Beobachtungen in der Nachbarschaft dauert eine einfache Hausrenovierung ...
Las Vegas, Baby!   Angelika Immer wieder zieht es uns nach Las Vegas, denn hier haben wir uns im zarten Studentenalter kennen gelernt, als wir beide unabhängig voneinander in den langen Semesterferien auf USA-Tour waren. Las Vegas erfindet sich immer wieder neu und in einem Tempo, mit dem man kaum mithalten kann. Als Studenten suchten wir damals Las Vegas vor allem wegen der ...
Toppprodukt: Blu-Marble-Kette   Angelika Las Vegas ist nicht gerade eine Stadt, in der Umweltschutz groß geschrieben wird. Ich würde einmal behaupten, dass Las Vegas auf der Top-10-Liste der Umweltsünder steht. Recycling befindet sich immer noch in den Kinderschuhen. Man stößt zwar mittlerweile auf Mülleimer am Flughafen, in denen der Reisende seinen Müll trennen kann, aber die Casinos sind leider noch nicht Trendführer in Sachen Recycling. ...
Schnurrbartmonat November   Michael Einer der etwas skurrileren Bräuche in unserer verrückten Gegend ist, dass sich viele Männer im Monat November einen Schnurrbart wachsen lassen. Da Schnurrbart auf Amerikanisch "Mustache" heißt, spricht man deshalb auch gern vom Monat "Movember". Das Ganze dient einem guten Zweck, denn die Schnurrbartträger ...
Erdbeben der Stärke 6 in Napa   Angelika Es ist kein Geheimnis, dass wir in einem Erdbebengebiet leben. Kleine Beben sind an der Tagesordnung und viele spürt man gar nicht. Ab und zu rüttelt es dann mit der Stärke 5 auf der Richterskala, und je nach dem, an welcher Falte und wo es genau wackelt, schwankt dann unser Haus dementsprechend. ...
Per Lotterie in den Kindergarten   Angelika Am 18. August dieses Jahres besuchten Heerscharen von Fünfjährigen das erste Mal einen Kindergarten in San Francisco. Die Sommerferien waren zu Ende und das neue Schuljahr hatte begonnen. Obwohl Amerikaner den deutschen Begriff "Kindergarten" verwenden, verbirgt sich dahinter ein doch etwas anderes Modell als in ...
Kostenpflichtige Fußballfelder   Michael Einmal pro Woche spiele ich mit weiteren Hobbykickern in einer Fußballmannschaft ein gepflegtes sogenanntes Pickup-Spiel. Wer Zeit zum Mitspielen hat, trägt sich über das Internet auf der Liste ein, ein ehrenamtlicher Organisator mietet bei der Parkverwaltung der Stadt San Francisco ein Kunstrasenfeld, und schon ist eine gute Stunde Gaudi gesichert. Es wurden sogar schon ...
San Franciscos neues Superbrot   Michael Amerika macht immer größere Fortschritte beim Brotangebot. Bis in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts hinein konsumierten amerikanische Verbraucher hauptsächlich ein Wonder Bread genanntes Gummibrot. Auch heute noch findet der Verbraucher außerhalb der großen Metropolen nur äußerst weiches, ...
Nextdoor   Michael Manchmal denke ich, meine Herrn, auf dem Internet gibt's eh schon alles, und dann kommt jemand daher, der bringt etwas Neues, noch nie Dagewesenes, das so simpel ist, dass man sich vor den Kopf schlägt und sich fragt, warum niemand schon früher auf die Idee gekommen ist. So stellt sich in Großstädten das Problem, dass man seine Nachbarn zwar ...
Aus dem Highway 1 wird ein Wanderweg   Angelika Jeder der schon einmal in San Francisco oder Kalifornien Urlaub gemacht hat, kennt den Highway 1. Schließlich gilt diese Straße, die sich kilometerweit am Pazifischen Ozean entlang schlängelt, als eine der Traumstraßen der Welt. Man hat fantastische Ausblicke. Der Highway 1 ist dann auch dementsprechend kurvig und instabil, was zur Folge hat, dass Teilstücke in einem heftigen ...
Faire Vermieter   Angelika Wir haben ja schon häufiger darüber berichtet, dass San Francisco für viele kaum noch bezahlbar ist, da die Mieten in San Francisco explodieren. Es hat sich in letzter Zeit der Unmut besonders gegen die gut verdienenden Techies, die im Silicon Valley arbeiten und in San Francisco wohnen wollen, gerichtet, aber das Problem ist natürlich komplexer und die hohen Mietpreise haben die unterschiedlichsten Ursachen. Persönlich finde ich, ...
Schnäppchen und Ärgernisse mit der amerikanischen Post   Michael Trotz vehementer Konkurrenz von Seiten privater Anbieter wie UPS und Fedex bietet die amerikanische Post aus historischen Gründen immer noch unschlagbare Preise beim Versand von Briefen und Päckchen an. Dass ein Brief immer noch 49 Cents kostet, egal ob der Postbote ihn um die Ecke zustellt oder der Umschlag fast 10.000 Kilometer nach Hawaii fliegen muss, wissen Postnutzer sehr zu schätzen, auch wenn diese Schleuderpreise die staatliche "USPS" (United States ...
Wie man surft   Michael Wie ihr vielleicht wisst, habe ich mir im Februar und März eine zweimonatige Auszeit bei Yahoo genehmigt und Surfen gelernt. Zunächst fuhr ich fast jeden Tag nach Pacifica (20km südlich von San Francisco) und stieg mit meinem Alaska-tauglichen Wetsuit und einem gekauften Schaumstoffboard ins Wasser. ...
Benimmregeln beim Surfen   Michael Als die Hawaiianer anno dunnemals das Wellensurfen auf Brettern entdeckten, feierten sie es als Gemeinschaftserlebnis: Kam eine Welle herangesaust, versuchten möglichst viele Surfer gleichzeitg loszupaddeln, in die Welle einzusteigen und dann aufrecht und parallel in Richtung Strand zu fahren. Statt den massiven Holzbrettern von damals fahren Surfer heutzutage weit kürzere und wendigere Epoxid-Geschosse, mit denen sie nicht mehr ...
Rustikales Austernessen in Point Reyes   Angelika Eines der unschlagbaren Vorteile des Lebens in San Francisco ist, dass wir den pazifischen Ozean direkt vor der Haustür haben und so leicht an frischen Fisch kommen, sowohl in den einschlägigen Supermärkten als auch in den diversen Restaurants der Stadt. Auch lokale Austern gibt es, denn im guten Wasser des Naturschutzgebietes Point Reyes gedeihen sie besonders gut. Wir haben schon das ein oder andere Mal über Point Reyes geschrieben ...
Die amerikanische Steuererklärung   Angelika Jedes Jahr im April raufen sich Millionen von amerikanischen Steuerzahlern und -beratern die Haare, denn am 15. April, komme was da wolle, muss jeder, der in den USA steuerpflichtig ist, seine amerikanische Steuererklärung für das vorherige Jahr abgeben. Am vergangenen 15. April war also die Steuererklärung für das Jahr 2013 fällig. Nur wenn der 15. April auf ein ...
Käserei in Nicasio   Angelika Käse was lange Zeit eine eher traurige Angelegenheit in den USA. Ich erinnere mich noch gut, als wir das erste Mal Ende der Achtziger durch die USA reisten und Supermärkte Käse nur in der künstlich-chemischen Variante oder einzeln abgepackt und eingeschweißt in Scheiblettenform anboten. Wenn wir guten Käse fanden, war der meist aus Italien, Holland ...
Top-Produkt: Surfanzug- und Stiefel-Trockner   Michael Nach dem Surfen spült man den Anzug mit Leitungswasser ab, um das Meersalz zu entfernen, denn das würde seinen Nähten in kürzester Zeit stark zusetzen. Ich nehme immer die ganze Ausrüstung in die Dusche mit und halte die Gummistiefel und den Wetsuit kurz unter den heißen Strahl, bevor ich mich meinem Astralkörper widme. Doch wie kriegt man die Ausrüstung wieder trocken? Das ist ganz wichtig, denn ...
Krebse kochen in Jordan's Kitchen   Angelika Michael ein Geschenk zu machen, ist wirklich nicht einfach, denn er hat die dumme Angewohnheit, sich immer alles selber zu kaufen und dies in der Regel eine Woche vor seinem Geburtstag oder Weihnachten. Bücher liest er mittlerweile fast nur noch elektronisch und auch Musik hört er über "Spotify" oder "Rhapsody", also über Streaming-Dienste und nicht mehr klassisch auf CD. Ich reisse mir dann jedes Mal schier die Haare aus, womit ich ...
Montreal, Kanada   Michael Im Dezember flogen wir nach Kanada. Wir wollten diesmal in den französischsprachigen Teil an der Ostküste und landeten zunächst nach fünf Stunden Flug von San Francisco in Toronto. Kanadische Einwanderungsbeamte gehören nach unserer Erfahrung zu den unfreundlichsten Menschen der Welt und unser Schalterfritze herrschte uns denn auch gleich mit "Was wollen Sie in Kanada?" an. Zum Glück kennen wir uns aus. ...
Quebec, Kanada   Michael Nach vier Tagen rollten wir unser Gepäck auf eisigen aber teilweise gesalzenen Gehwegen zum etwa einen Kilometer entfernt gelegenen Bahnhof "Gare Central" in Montreal, um ins etwa 250km entfernte Quebec zu fahren. Die Stadt Quebec nennt der Kanadier übrigens "Quebec City", denn sowohl Montreal als auch Quebec City liegen im kanadischen Bundesstaat Quebec. In den vorgebuchten Großraumwagen durfte man keine schweren Koffer mitnehmen, und so gaben wir diese wie am Flughafen vorher bei der Gepäckstelle ab. Allerdings wollte niemand unsere Ausweise sehen oder uns durch irgendwelche ...
Die Shuttlebusse der Internetfirmen   Michael Am Anfang war der Google-Bus. Schon anno 2008 (Rundbrief 05/2008) fuhr der Internetkonzern seine Mitarbeiter zur Arbeit von San Francisco runter ins Silicon Valley. Und schon damals regten sich die Anwohner auf, weil die schweren dunklen Reisebusse in den frühen Morgenstunden durch die kleinen Strässchen in unserem Viertel schaukelten und teilweise 10 Minuten lang mit laufendem Motor in sonst wenig befahrenen Gegenden ...
Wieder Warten auf den Regen   Angelika Michael gibt immer gern damit an, dass es in San Francisco in der Regel zwischen April und September nicht regnet. Was stimmt. Problematisch ist nur, wenn der Regen dann auch zwischen Oktober und März ausbleibt, besonders wenn dies mehrere Jahre in Folge immer wieder passiert. Wenn euch das als aufmerksamer Rundbriefleser jetzt vielleicht bekannt vorkommt, dann habt ihr ein ...
Topp-App: Waze   Michael Ich habe kürzlich die App "Waze" auf meinem Smartphone installiert und bin begeistert. "Waze" (ausgesprochen wie "Ways") ist eine Art Navi mit sozialer Komponente. Sie weiß nicht nur den Weg von A nach B, sondern kriegt auch mit, wo sich Staus bilden und findet neue Routen, wenn sich mit Umwegen Zeit sparen lässt. Dazu sendet die App ständig die Geschwindigkeit des fahrenden Autos an den Waze-Server, aber auch der ...

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San Francisco: SoMa, Mission, Japantown, Chinatown, Noe Valley, Bernal Heights
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Letzte Änderung: 25-Dec-2014