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Auto gestohlen!
Michael Neulich fuhren wir routinemäßig an dem auf der Straße geparkten Zweitauto Perly Perlman vorbei und ich traute meinen Augen nicht: Perly war nicht mehr an der Stelle wo ihn zwei Tage vorher geparkt hatte. ...
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Vorwahlen "Super Tuesday"
Angelika Morgen am 6. März findet der sogenannte "Super Tuesday" statt, da in einer Vielzahl von Bundestaaten, u.a. Ohio, Vorwahlen der republikanischen Partei auf das Präsidentschaftsamt durchgeführt werden. Mittlerweile sind noch die Kandidaten Mitt Romney, Rick Santorum, Newt Gingrich and Ron Paul im Rennen, wobei sich in Ohio nach Meinungsumfragen Rick Santorum und Mitt Romney ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. ...
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Mieten explodieren
Angelika San Francisco ist bekanntlich ein teures Pflaster, vor allen Dingen wenn es um Häuserkauf und Mieten geht. Nichts Neues für unsere langjährigen Rundbriefleser, doch in letzter Zeit schießt der Mietmarkt den Vogel ab und wir nähern uns New-York-City-Manhattan-Niveau an. Eine Dreizimmerwohnung in ...
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Obama mit Hitlerbart
Michael Neulich ging ich die 24ste Straße hinunter und bemerkte erstaunt einen Proteststand, auf dem ein Obama-Bild prangte, das den Präsidenten mit Hitlerbart zeigte. Angeblich bringt Obamas Gesundheitsreform hitlerartige Zustände nach Amerika. Im Rahmen der in den USA geltenden Meinungsfreiheit darf so etwas jeder sagen und die meisten Leute ignorierten den Stand einfach schmunzelnd. ...
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Sehschärfe: 20/20 Vision
Michael Sieht jemand in den USA auch ohne Brille scharf wie ein Adler, spricht man von "20/20 Vision". Der erste Zwanziger gibt beim Sehtest die Entfernung der Person von der Sehtafel in Fuß an. "20" steht also für 20 Fuß, also etwa 6 Meter. Der zweite Zwanziger gibt die Entfernung von der Sehtafel an, bei der ...
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Parktricks für Fortgeschrittene
Michael Wir leben in einer Stadt, in der gnadenlos um Parkplätze gekämpft wird. Eine Parklücke sehe ich schon aus 500 Metern Entfernung. Mit den Jahren merkt man sofort, dass ein Fußgänger nicht nur einfach so dahinschlendert, sondern auf ein geparktes Auto zugeht, und man steigt reifenquietschend in die Eisen, wendet eventuell blitzschnell, und setzt sich mit eingeschaltetem Blinker ...
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Wir kündigen der Telefongesellschaft AT&T
Michael Seinen Internet-Provider zu wechseln ist riskant, denn ohne Internet dazustehen geht heutzutage nicht mal mehr für ein paar Tage. Aber nachdem die Telefongesellschaft AT&T mich jahrelang damit verärgert hatte, $10 allein dafür zu verlangen, mir die anrufende Nummer mitzuteilen (Caller-ID), wartete ich förmlich darauf, dem eingeschlafenen Monopolverein eins auszuwischen. ...
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Wie Supermärkte Kunden ausspionieren
Michael In der Zeitung "New York Times" stand neulich ein interessanter Artikel über Kundenforschung bei der Supermarktkette Target. Da Amerikaner oft mit Kreditkarte zahlen, weiß Target, welche Produkte Kunden über lange Zeiträume kaufen, und kann daraus Schlüsse über deren Lebensumstände ziehen. Kauft eine Frau zum Beispiel schlagartig viel mehr unparfümierte Lotion und Wattebällchen, ist sie laut den ...
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Der Schussdetektor "Shot-Spotter"
Michael Aus der Zeit des wilden Westen scheint der Brauch zu stammen, zu feierlichen Anlässen aus Übermut Pistolenschüsse in die Luft abzugeben. Dies ist heutzutage jedoch zumindest in Kalifornien verboten, denn die abgeschossenen Kugeln kommen wieder herunter und haben schon Verletzte und Tote gefordert. ...
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Nacktscanner am Flughafen
Angelika Jedes Mal wenn wir von San Francisco aus irgendwo hinfliegen, spielt sich folgendes Ritual bei der Sicherheitskontrolle ab: Nachdem wir Rucksäcke und dergleichen aufs Laufband verfrachtet haben, alles aus den Hosentaschen herausgepfrümelt und die Schuhe ausgezogen haben, wollen uns die Beamten der TSA (Transportation Security Administration) mit dem Ganzkörperscanner, im Volksmund auch Nacktscanner ("Body Scanner") ...
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Toppprodukt: Kona Red
Angelika Neulich verbrachten wir einmal wieder 10 Tage auf der hawaiianischen Insel Oahu, um uns im herrlichen tropischen Klima zu erholen. Als wir uns im Costco (ja, auch auf Hawaii gibt es einen Costco) mit Sonnencreme und derglichen eindeckten, entdeckten wir einen Verkaufsstand, der ein rötliches Fruchtsaftgetränk namens Kona Red anpries. ...
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Kleine Kratzer am Mietauto
Angelika Vom Automieten in den USA berichteten wir ja schon desöfteren. Es gibt ja einiges zu bedenken und kann für ausländische Touristen oft verwirrend sein, weil die Autovermierungsfirmen meiner Meinung nach alle etwas verbrechermäßig arbeiten und oft die Kunden über den Tisch ziehen. Aber ich schweife ab. Wenn man das Auto übernimmt, geben einem hier die meisten Autovermietungsfirmen in der Regel einen Zettel in die Hand, der ein Auto ...
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Red Plastic Cup
Michael Wird man in Amerika zu einer Party eingeladen, trinkt man dort mit beinahe hundert Prozent Wahrscheinlichkeit aus roten Plastikbechern. Diese sehr stabilen "Red Plastic Cups" gehören zum gehobenen Standardrepertoire jeder Festivität. Ganz so grauslig wie aus weißen Plastikbechern schmecken Getränke daraus nicht, aber natürlich würde kein gebildeter Europäer seinen Gästen derartige Prolo-Gefäße zumuten. ...
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Weihnachten 2011
Angelika Unser Weihnachtsbaum wartet brav auf dem Balkon auf seinen großen Auftritt. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der 24. Dezember naht. Leider nahm dieses Jahr die Arbeit ein bisschen überhand, sodass die Zeit nur für fünf Rundbriefe reichte. Wir geloben Besserung für das Jahr 2012. Das bestimmende ...
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Occupy Oakland
Angelika Sicher habt ihr schon von der amerikanischen Protestbewegung "Occupy Wall Street" gehört, die in New York begann und sich wie ein Lauffeuer in mehreren amerikanischen Städten ausbreitete -- schließlich sind schon Ausläufer nach Deutschland geschwappt. Ich habe ja schon lange darauf gewartet, dass die Leute in den USA endlich einmal auf die Straße gehen, denn die Schere zwischen Arm und ...
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Abenteuer Verkaufssteuer
Michael Unerfahrene deutsche USA-Touristen wundern sich oft, dass ein für 9,99 Dollar ausgepreistes T-Shirt an der Kasse plötzlich 10,84 Dollar kostet. Die Differenz errechnet sich aus der Sales Tax (Verkaufssteuer) des jeweiligen Landkreises. Wie in Deutschland mit der Mehrwertsteuer nutzt der Staat diesen Trick, um dem Steuerzahler bereits versteuertes Einkommen hinterrücks nochmals zu versteuern. ...
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Wie Amazon die Sales-Tax umgeht
Michael Der Mega-Versand Amazon hat seinen Hauptsitz bei Seattle im Bundesstaat Washington, einem der wenigen verbliebenen Verkaufssteuerparadiese Amerikas. Und seit sich der im Bundesstaat Delaware ansässige Katalogversand Quill 1992 gegen den Staat North Dakota bis zum Supreme Court durchklagte, und gewann, gilt: Unternehmen ohne Niederlassung im Bundesstaat dürfen nicht zum ...
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Der Helm zum Fußballspielen
Michael Dass Mikrowellen in Amerika nicht ohne den Hinweis verkauft werden, dass sie sich nicht zum Trocknen von Haustieren eignen, ist in Deutschland bekannt. Und dass amerikanische Schulkinder meist nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren oder laufen, und nur die Mittellosen öffentliche Verkehrsmittel benutzen, haben wir schon oft erwähnt. Neulich geriet gar ein Fall aus dem Bundesstaat Tennessee in die Schlagzeilen, in dem ...
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Namen und Herkunft
Michael Die Bevölkerung in San Francisco ist bunt gemischt. Wie schon einmal im Rundbrief 07/2005 erwähnt, leben hier 44% Weiße, 31% Asiaten, 14% Latinos und 8% Schwarze. Die Karte in Abbildung (#1) zeigt, dass sich Angehörige einer "Ethnicity" oft in bestimmten Stadtvierteln konzentrieren. Es sollte niemanden überraschen, dass sich in Chinatown hauptsächlich Asiaten niederlassen und in den ...
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Wahlkampf Primaries
Angelika Wir befinden uns einmal wieder im Wahlkampf. Zwar stehen die Präsidentschaftswahlen erst im November 2012 an, aber das amerikanische System der Vorwahlen ("Primaries", Rundbrief 02/2008) hat den Wahlkampf eingeläutet. Denn in den Vorwahlen bestimmen die eigenen Parteimitglieder, wer für ihre Partei ins Rennen um das Präsidentenamt geschickt wird. Die ersten Vorwahlen finden Anfang 2012 statt. Da bei den Demokraten sowieso schon alles klar ist, denn nur Obama kandidiert und seine Nominierung ist nur noch eine Formalität, konzentriert sich ...
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Mit den Fingern zählen
Michael Spätestens seit dem Tarantino-Film Inglourious Basterds, in der ein amerikanischer Spion sich dadurch verrät, dass er drei Bier mit den falschen Fingern bestellt, sollte klar sein, dass Amerikaner und Deutsche unterschiedliche Fingerzeichen nutzen. Die Zahl Eins signalisiert der Amerikaner mit dem ausgestreckten ...
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Das Ende des Papierbuchs
Michael Von der Revolution der elektronischen Amazon-Buchlesegeräte der Marke "Kindle" haben wir ja schon im Rundbrief 03/2011 berichtet. Auch in Deutschland scheint man mittlerweile zügig aufzuholen, der deutsche Amazon-Versand bietet eine ordentliche Auswahl aktueller Titel an. Meiner Ansicht nach läutet diese Entwicklung ein rasches Ende ...
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Vancouver Island
Angelika Im Juli beschlossen wir, für zehn Tage nach Vancouver Island zu fliegen, denn viele hatten uns schon von dieser Insel vorgeschwärmt, die nur eine kurze Fährenfahrt von der kanadischen Millionenstadt Vancouver entfernt im Pazifik liegt. Sie gehört zur kandischen Provinz British Columbia, ist 460km lang und 100km breit, und wer schon einmal in Skandinavien Urlaub ...
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Von Victoria nach Port Hardy
Angelika Der Norden Vancouver Islands gilt als einsam, rauh und feucht und als Paradies für jeden Wanderer und Naturfreund. Wir waren im Süden, in Victoria, der größten Stadt der Insel mit einer Propellermaschine aus dem kanadischen Vancouver gelandet und fuhren mit einem Mietauto ans Nordende, nach Port Hardy. ...
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Frei herumlaufende Bären
Bevor wir nach Vancouver Island aufbrachen, konnten wir in jedem Reiseführer nachlesen, dass auf Vancouver Island mehr Bären als Menschen leben. Interessanterweise stromern auf der Insel nur Schwarz- aber keine Grizzlybären herum, während auf dem kanadischen Festland beide Arten vorkommen. Trotz intensiver Reserche bekam ich keine befriedigende Antwort auf die Frage, warum das so ist. Auf jeden Fall sahen wir gleich am zweiten Tag insgeamt drei Bären, die alle am Straßenrand ...
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Man spricht Deutsch in Tofino
Michael Auf Vancouver Island laufen erstaunlich viele deutsche Touristenfamilien herum. Ganz so schlimm wie in "Man spricht deutsh" benehmen sich unsere Landsleute dort allerdings nicht, es handelt sich scheinbar um halbwegs gebildete Pärchen in unserem ja doch schon etwas fortgeschritteneren Alter, die ganz passabel Englisch sprechen. ...
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Die kanadische Trinkgeldmaschine
Michael Einige Eigenheiten gibt es aus der kanadischen Gastronomieszene zu berichten. Scheinbar nimmt die Bedienung beim Bezahlen die Kreditkarte des Gastes jetzt nicht mehr entgegen wie in den USA üblich (Rundbrief 08/2000), um hinter dem Tresen den Betrag zu autorisieren, sondern wartet, bis der Gast sich von seinem Tisch erhebt, und sich zum Bezahlen zu Fuß dem Tresen nähert. In feinen ...
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Kanadische Holzfäller
Michael In den unbewohnteren Gegenden Vancouver Islands arbeiten hauptsächlich Holzfäller, rauhe Typen, die abends, immer noch in Arbeitsmontur, in die Dorfkneipe einlaufen und teilweise, wie mir schien, schon lange keine Zahnarztpraxis mehr von innen gesehen hatten. In einer Spelunke am Rande von Nirgendwo aßen wir mal sehr gut zu Abend, und als ich, wie in Kanada üblich, zum Begleichen der Rechnung ...
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Kajaktour in den Broken Islands
Michael Um die Tier- und Pflanzenwelt der sogenannten "Broken Islands" in der Bucht südlich von Tofino zu erkunden, buchten wir eine geführte Ganztages-Kajaktour. In der Früh um acht fuhren wir in einem kleinen Zubringerboot mit aufgeschnallten Kajaks zu der Inselgruppe, um dort an einem Sandstrand Proviant in die Kajaks zu packen, die Ausrüstung anzulegen und loszupaddeln. ...
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Jugendliche und der Alk
Michael Wir sind wieder zurück in San Francisco! Eine der irrsinnigsten Gesetze der USA verbietet jungen Erwachsenen unter 21 Jahren den Genuss von Alkohol. Das muss man sich mal vorstellen: Ein zwanzig Jahre alter Erwachsener darf ein Haus kaufen, in die Armee eintreten, oder eine Waffe erwerben, aber kein Bier im Supermarkt kaufen. Wie alle irrsinnigen Gesetze wird es jedoch laufend umgangen. ...
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Schreib mal wieder: Amerikanische Post vor dem Kollaps
Angelika Nachdem sich die Kongressabgeordneten gerade erst nach einer peinlichen Schlammschlacht dazu durchgerungen haben, die USA vor dem Bankrott zu bewahren und die Schuldendecke anzuheben, kommt schon die nächste Hiobsbotschaft von der amerikanischen Post: Wenn der Kongress nicht einschreitet, droht der Post die Zahlungsunfähigkeit in einigen Monaten. ...
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Staatsbegräbnis für Feuerwehrmänner
Angelika Feuerwehrleute sind in den USA hoch angesehen. Sie werden in der Regel als Helden gefeiert, die sich nicht scheuen, ihr Leben zu riskieren. Vor allen Dingen nach dem 11. September, den Anschlägen in New York und auf das Pentagon, verstärkte sich diese Sichtweise noch einmal, denn es waren Feuerwehrleute, die unerschrocken das World Trade Center betraten, um Menschenleben zu retten und teilweise dabei selbst ums Leben kamen. ...
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Schafkopfen im Internet
Michael Dass es schon ewig keinen neuen Rundbrief mehr gegeben hat liegt zum Teil daran, dass ich ein neues Hobby entdeckt habe: Online auf sauspiel.de mit anderen Leuten im Internet Schafkopf zu spielen. Beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit findet sich dort sofort ein offener Tisch, an dem nur noch ein Spieler fehlt, und man setzt sich einfach dazu. Und ...
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Legale Politikerbestechung: Lobbyismus
Michael In den USA erhalten politische Parteien kein Geld vom Staat, sondern finanzieren ihre Wahlkämpfe komplett mit Spenden von Parteifreunden. Um zu verhindern, das mächtige Industriemagnaten die parlamentarischen Abgeordneten direkt bestechen, beschränkt das Parteispendengesetz Zuwendungen von Einzelpersonen an einzelne Abgeordnete auf $2.500 (die Höchstbeträge für Parteispenden variieren je nach Spenderorganisation und Zuwendungsart). ...
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Der Hunderste Bay-to-Breakers
Angelika Michael ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, an einem der ältesten und berühmtesten Straßenläufe in San Francisco teilzunehmen. Der Bay-to-Breakers fand wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Mai statt und dieses Jahr zum hundersten Mal. Wir haben ja schon des öfteren berichtet (Rundbrief 06/1999, Rundbrief 08/2000), dass der Stadtlauf seinen ehrwürdigen Namen durch die Streckenführung erhielt, die ...
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San Francisco Ansichten: Clement Street
Angelika Jeder kennt San Franciscos berühmtes Viertel "Chinatown", entweder aus dem Fernsehen oder weil es zum Pflichtprogramm jedes Touristen gehört. Auch wenn vieles in diesem Viertel, das mitten in der Innenstadt liegt, mittlerweile "Touristenfalle" schreit, bieten Händler dort immer noch exotische Gewürze, Früchte und Tee in allen Variationen feil und die Restaurants bieten ...
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Meilensteine amerikanischen Humors
Michael Der sogenannte Knock-Knock-Joke ist eine in Deutschland weitgehend unbekannte Scherzform, die nicht nur in den USA, sondern auch im gesamten anglophilen Sprachraum sowie in Frankreich und Belgien die Gemüter erheitert. Der Witz besteht aus fünf Zeilen, die jeweils abwechselnd vom Witzerzähler und dem Zuhörer gesprochen werden. ...
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Falsches Englisch
Michael Amerikaner sprechen manchmal bewußt falsches Englisch, um entweder zu scherzen oder jugendlich und cool zu erscheinen. Dabei handelt es sich nicht um das von den Nutznießern des sozialen Wohnungsbaus oft zur Schau gestellte Gangster-Englisch. Wer "He do" sagt, outet sich sofort als Außenseiter ohne Hauptschulabschluss, was eigentlich nur bei hoffnungslosen Jugendlichen als cool gilt. ...
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Borge dir mein Auto!
Angelika Amerikaner pflegen in der Regel ein recht entspanntes Verhältnis zu ihren Autos. Es ist ein Gebrauchsgegenstand, der einen zuverlässig und bequem zur Arbeit oder von A nach B bringt. Die meisten nehmen es nicht so genau, wenn ihr Auto einige Kratzer abbekommt und setzen ihr Auto beim Ein- und Ausparken schon mal auf die Stoßstange des vorderen oder hinteren Autos auf. Autos zu mieten ist weit verbreitet, denn um die großen Entfernungen im Land zu ...
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