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Zwei Deutsche in San Francisco und ihre Sicht der Welt. |
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Toppprodukt: Der "Weber Q" Grill
(Michael) Die Begriffe "Heim" und "Grillen" sind in Amerika untrennbar verbunden. Ein Zuhause ist erst dann vollständig, wenn im Garten ein so genannter Barbecue (BBQ) steht. An dem steht das Familienoberhaupt und bereitet für die gesamte Familie Hamburger oder Steaks zu. Wichtig: Grillen ist Männersache. Grills sind heilige Geräte. Jeder hat "den Besten", gerne fachsimpeln Besitzer darüber, wieviele BTUs ihr Grill hat oder wie ein bestimmtes Fleischstück am besten zubereitet wird. Da wir keinen Garten sondern nur einen kleinen Balkon haben, war es wichtig, kein 32-Hamburger-Ungetüm zu kaufen. Da ist der "Weber Q" (sprich "Webber Kju") genau richtig: Bis zu sechs Gäste zu bewirten ist kein Problem, und das Teil ist so handlich, dass es kaum Platz wegnimmt. Und man merkt genau, dass in dem Teil die geballte Erfahrung der renommierten Grillfirma Weber steckt: Die Hitze verteilt sich genau gleichmäßig, da brennt nichts an und nichts bleibt roh. Er läuft mit kleinen Propangaskartuschen, die für etwa 5 Grillzubereitungen reichen und $2 kosten. Man kann auch einen Adapter für richtig große Propangasflaschen kaufen, aber Angelika hat immer Angst, dass ich unseren Balkon in die Luft jage. Ich weiß noch genau, wie der "Weber Q" ins Haus kam. Ich hatte ihn online bei Amazon bestellt und war zu der Zeit noch bei AOL beschäftigt. Während ich im Büro saß, kam auf einmal ein Anruf von der Poststelle, dass der Grill da sei. Supi, sagte ich, wann können Sie ihn in mein Cubicle bringen? Nun, stotterte da der AOL-Postbote, so einfach sei das nicht, es sei wohl klar, dass es sich hier um einen Privatgegenstand handle und deshalb müsse ich ihn selbst bei der Poststelle am anderen Ende von Sunnyvale abholen. Ich war geschockt! Ich hatte bis dato sicher hundert Sachen online bestellt und immer waren die Waren von dem bei AOL arbeitenden Postboten an mein Cubicle geliefert worden. Ich machte keinen großen Aufstand, sondern fuhr in Gottes Namen zu der angegebenen Adresse: "Caribbean Drive, Sunnyvale". Kurz vor der Poststelle sah ich, dass dort, kurz vor dem Caribbean Drive, eine Firma namens Yahoo! ansässig war. Einige Wochen später bewarb ich mich dort. Der Rest ist, wie man sagt, Geschichte. |
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Letzte Änderung: 06-Jul-2008 |