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Zwei Deutsche in San Francisco und ihre Sicht der Welt. |
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Kolibris
Ich bin zwar kein Heinz Sielmann, aber im sonnigen Kalifornien gibt es einige Kuriositäten im Tierreich, die faszinieren sogar mich als Techie. Neulich waren wir in Point Reyes und da wäre ich beinahe während einer Wanderung auf eine sich blitzschnell quer über den Pfad schlängelnde Schlange getreten. Puh, nochmal Glück gehabt. Wir hatten uns in einem Cottage eingemietet und die Besitzerin hatte zwei Zuckerlwasserbehälter aufgestellt, um die Kolibris der Gegend anzulocken. Ich hatte diese faszinierenden Vögel schon vorher gesehen, aber mir war nie aufgefallen, welchen Höllenlärm deren Flügel machen, wenn man zwei Meter daneben steht. Und die Viecher zoomen so rasend schnell umeinander, dass einem gleich ganz schwindelig wird.
So ein Kolibri ist nur etwa fünf Zentimeter groß, aber bekanntlich segeln sie nicht durch die Luft wie normale Vögel, sondern fliegen auf der Stelle wie ein Insekt. Um bei einem doch nicht unwesentlichen Gewicht still in der Luft zu stehen, müssen sie ihre Flügel so schnell bewegen, dass man nur noch unscharfe Umrisse sieht, wie bei einem Hubschrauberpropeller. Wegen des summenden Geräusches heißen Kolibris auf Englisch "Hummingbirds". |
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Letzte Änderung: 06-Jul-2008 |