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  Rundbrief Nummer 117  
San Francisco, den 30.10.2016


Abbildung [1]: Charlie Rose fragt auf KQED Prominente am dunklen Tisch aus.

Angelika Die Fernsehdebatten zwischen Hillary Clinton und Donald Trump sind unerträglich. Beide geben nur immer die gleichen Plattitüden und Sprüche von sich, wobei Clinton zugegebener Maßen niveauvoller argumentiert. Es ist zum Weinen. Man könnte meinen, das ganze Land ist von Sprücheklopfern bevölkert und keiner ist in der Lage, ein Thema länger als zwei Minuten zu debattieren.

Aber es gibt noch Hoffnung, denn der Journalist Charlie Rose moderiert und produziert seit 1991 die Talkshow "Charlie Rose". Der öffentliche Sender PBS ("Public Broadcasting Service") sowie Bloomberg TV strahlen die Sendung montags bis freitags aus. In der Regel interviewt Rose eine Stunde lang einen Gast (manchmal auch zwei oder drei), Er spricht mit allen möglichen Leuten, wie Politikern, Nobelpreisträgern, Ärzten, Sportlern, Autoren, Schauspielern, oder Musikern. Letzte Woche waren zum Beispiel Jeff Bezos (Gründer von Amazon), der Golfspieler Tiger Woods, die Schauspielerin Sarah Jessica Parker, der konservative Kommentator Glenn Beck und Prinz Zeid Ra’ad Al Hussein von Jordanien zu Gast.

Wer jetzt meint, dass es sich um seichte Unterhaltung handelt, liegt total falsch. Rose stellt intelligente Fragen und seine Gäste antworten auf höchstem Niveau. Auch ist die Sendung nicht mit den Talkshows zu vergleichen, in denen sich die Leute ständig ins Wort fallen, sondern der Gast (oder die Gäste) und Charlie Rose sitzen um einen runden Eichentisch herum vor einem pechschwarzen Hintergrund und vertiefen sich ins Gespräch.

Es gibt keinen sonstigen Schickschnack. Der Holztisch und der schwarze Hintergrund sind zum Markenzeichen der Sendung geworden. Das Set entstand aber eher aus pragmatischen Gründen. Rose hatte nur wenig Geld für die Produktion zur Verfügung und kaufte den Tisch selbst. Ich schaue mir die Sendung auf jeden Fall immer interessiert an. Sehr zu empfehlen.

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